Satyra
Wieder ein ruhiger Tag in der Nocitios Street der zu Ende ging. Doch in einem
der Häuser herrschte Unruhe.
Die 5 Jahre alte Tracy lehnte mit einem Ohr an der Tür und belauschte ihre
Eltern dabei wie sie stritten. Ihre Trennung war nicht mehr aufzuhalten.
- 10 Jahre später -
"Wie wars in der Schule?" fragte Sofia als ihre Tochter Tracy die Wohnung
betrat. "Gut gut wie immer." mit diesen Worten ging sie in ihr Zimmer ohne ihr
Mutter nur anzusehen.
„Du warst wieder nicht in der Schule geb es zu. Wieviel mal soll ich es dir noch
sagen, wenn du nicht zur Schule gehst wirst du später auf der Straße landen.“
klärte Sofia ihre Tochter erneut auf. Langsam wusste ihre Mutter nicht mehr
weiter seit den letzten Jahren hat sich Tracy in der Schule zunehmend
verschlechtert. Sie war hilflos wie viele Alleinerziehende Mütter die ihre
Sprösslinge nicht mehr im Griff hatten.
Doch Tracy war es egal wo sie in einigen Jahren landen würde sie hatte schon
genug vom Leben und hatte schon einige male versucht Selbstmord zu begehen. In
einer Therapie war sie auch schon aber schon beim zweiten Termin hatte sie
gefehlt.
Tracy war Drogenabhängig und so traf sich sich wie fast jeden Tag mit ihrer
besten Freundin Steffi.
Spät Abends kam Tracy erst Heim, ihr Mutter hatte sich jedoch in der Zeit von
Tracys Abwesenheit ein wenig nützlich gemacht und bei Tracy im Zimmmer
aufgeräumt doch das was sie dort weiter hinten in der Ecke eines Schrankes fand
machte sie traurig aber auch wütend.
Tracy schloss die Tür auf und lief ihrer, wohl nicht so gut gelaunter Mutter, in
die Arme die zwei seltsame Plastigbeutel in die Luft hielt. „Na ich dacht schon
du kommst garnicht mehr Heim. Weißt du was das hier ist ?“ sie schüttelte
drohend die Beutel hin und her. „Nein wo hast du das denn gefunden ?“ fragte
Tracy kopfschüttelnt im glauben ihr Mutter so etwas vorspielen zu können. „Du
weißt genau was das ist ! Das hät ich nicht von dir erwartet. Wie tief bist du
nur gesunken ?“ Ihre Mutter warf die Beutel in Müll doch Tracy war es egal und
ging auf ihr Zimmer.
Am nächsten Morgen wachte Tracy erst sehr spät auf und hatte in der Eile
vergessen das es Samstag war. Ihre Mutter saß am Mittagstisch und würde ihrer
Tochter heute alles gestehen was damals zwischen ihr und ihrem Vater war. Tracy
war nach dem Gespräch vollkommen durcheinander, sie aß ein wenig und rief Steffi
an um sich mit ihr zu treffen.
Der Friedhof auf dem sie sich getroffen hatten war sowas von langweilig. Über
all nur Kreuze und Engel weiter hinten war eine sehr alte Kapelle und hinter
ihnen eine Familiengruft, besonderst die hatte es Tracy angetan.
„Was meinst du wie es in so einer Gruft aussieht ?“ fragte Tracy Steffi die sie
unverstanden anschaute. Einige Schritte von der Gruft entfernt lag eine eisen
Stange, Tracy hob sie auf und versuchte damit die Tür der Familiengruft zu
öffnen und dessen Geheimnis zu lüften.
Sie schlug einige mal fest mit der Stange gegen das uralte Schloss und es brach
in Einzelteile. Die Tür ließ sich nur schwer öffnen. Weiter hinten befand sich
eine weiter Tür.
Tracy entdeckte einen Schlüssel der gleich neben der Tür hang. Ein
geheimnisvoller langer Gang führte in die Tiefe. Gerade als sie hinunter wollten
heuten sie wie sich jemand der Gruft nährte.
So schnell sie konnten verschwanden sie vom Friedhof.
Als Tracy wenig später nach Hause kam, wurde sie dort von zwei Beamten vom
Jugendamt empfangen. Ihre Mutter saß im Wohnzimmer und meinte es das Heim wäre
besser da sie allein nicht mehr wusste was sie mit Tracy tun sollte.
Die Beamte öffneten die Tür und verabschiedeten sich bei ihrer Mutter. Tracy
schaute sie erst garnicht mehr an und ging ohne sich zu verabschieden.
Im Heim musste sie sich das Zimmer mit einem, im Augenblick, sehr zickigem
Gothicgirl teilen.
Tracy hatte noch nie solche Leute gesehen aber sie hatte gehört das es
Satanisten sind und all die schlimmen Dinge über sie. Doch nach wenigen
Gesprächen hatte sich das geklärt. Auch Venatrix war wie Tracy drogenabhängig
und von ihren Eltern ins Heim gebracht worden und so verstanden sie sich prima.
Noch am Abend rief Tracy bei Steffi an um sich am nächsten Tag in der Schule zu
treffen und dann in die Stadt zu verschwinden.
Am frühen morgen wurden sie sehr unfreundlich geweckt. Tracy lief ins Bad um
sich zu waschen, danach zog sie sich an und ging dann mit Venatrix runter in den
Versammlungsraum, dort gab es Frühstück. Nachdem alle fertig waren wurden sie
mit einem Bus in ihre Schulen gefahren.
An der Schule stand auch schon Steffi sie taten beide so als wollten sie zur
Schule machten jedoch einen Bogen in die Stadt. Nach etwa 6 Std. machte sich
jeder auf den Heimweg.
Am nächsten Morgen lief alles ab wie am vorigen Tag. Doch als Tracy am Schulhof
stand erblickte sie nicht wie gewohnt das Gesicht von Steffi. Es machte sie
nachdenklich. Und da sie ungern allein die Schule schwänzte ging sie heute
ausnahmsweise mal zum Unterricht.
Als die Schule aus war dachte Tracy schlimmer kann der Tag nicht werden erst ist
Steffi nicht da und dann bekommt sie Ärger wegen den fehlenden Stunden und dann
wurde sie auch noch von Mitschülern gehänselt weil sie wussten das sie im Heim
sitzt.
Gestresst kam Tracy von der Schule zurück einer der Pfleger saß nachdenklich auf
ihrem Bett und schaute traurig drein. Venatrix stand neben ihm und schaute auch
so besorgt.
Der Pfleger zögerte und erzählte ihr dann kurz und knapp das Steffi Tod
aufgefunden wurde.
Alles wurde still. Tracy schaute Venatrix und den Pfleger ungläubig an, ihre
Augen mit Tränen gefüllt. „NEIN ! Das kann nicht sein sie müssen sich irren.“
weinend lief sie aus dem Zimmer, hinaus aus dem Heim, in den Stadtpark.
Es wurde immer später und die Pfleger machten sich sorgen so entschieden sie
sich die Polizei anzurufen. Um Viertel vor Drei wurde Tracy ins Heim gefahren.
Sie war noch immer durch die Drogen vernebelt. „Nun mein Fräulein. Ab auf dein
Zimmer ich möchte dich heute nicht mehr sehen und Abendessen gibt es für dich
auch nicht.!“ Tracy gehorchte.
Gegen Abend wurde es im ganzen Haus still die meisten schliefen doch Tracy war
noch immer wach und schrieb ein Abschiedsbrief. Venatrix schlief auch und so
hatte Tracy keine Angst irgendwas erklären zu müssen. Plötzlich klopfte es an
dem Fenster Tracy drehte sich erschrocken um und legte den Zettel weniger
ordentlich unter ihr Kissen. Sie stand auf und ging zum Fenster doch dort war
nichts. Beruhigt ging sie zurück um den Brief fertig zu schreiben. Doch gerade
als sie anfing und den letzten Satz schrieb klopfte es wieder am Fenster und
wieder schaute sie nach. Langsam wurde sie neugierig und da sie sowieso
verschwinden wollte schlich sie sich mit gepackter Tasche aus dem Haus.
Draußen schaute sie sich um doch nirgends war jemand. Der Wind, dachte sie sich
und ging auf den Friedhof, auf dem Steffi und sie die Gruft geöffnet hatten.
Der Friedhof lag nur einige Strassen weiter aber gerade weit genug entfernt um
nicht gleich wieder gefunden zu werden.
Zu ihrem Glück hatte der Friedhofswärter in all den Tagen vergessen das Schloss
zu reparieren oder gar ein neues zu besorgen. Sie öffnete das Tor und ging
hinein. Kalt war es dort aber noch auszuhalten. Sie setzte sich auf einen der
Steinsärge und holte ihr Portmoine aus ihrer Tasche heraus. Sie überlegte kurz
und nahm sich vor an diesem Abend in die Disco zu gehen.
Sie stand auf und ging in die nächst gelegene Disco zu gehen und dort
abzufeiern.
Sie betrank sich mit Wodka und nach etwa drei neuen Typen und 5 Stunden abtanzen
verließ sie die Disco und verschwand wieder in der Gruft.
Sie war so betrunken das sie auf die Idee kam mal zu sehen was in dem Gang zu
finden war der unter der Gruft lag. Sie öffnete mit letzter Kraft die hintere
Tür und ging taumelnt die Treppe hinunter.
Als sie am Gang ankam und sie plötzlich die Kräfte verließen lehnte sie sich an
die Steinwand und suchte ihre Drogen. Sie spritzte sie sich und wusste nicht
mehr ob der Schwindel nun von dem Alkohol oder von den Drogen kam doch dann
spürte sie nicht nur Schwindel sonder auch Übelkeit und dann wurde ihr Schwarz
vor Augen. Sie versuchte zu sehen wie viel sie in der Spritze hatte doch dazu
kam sie nicht mehr. Sie fiel hart zu Boden und schlug mit dem Kopf an eine
Steinkante, welche unten vorschaute, ihr Atem war wurde schwach. Sie schaute und
versuchte aufzustehen doch ihr ganzer Körper wurde immer schwerer. „Du stirbst.
Versuch erst garnicht aufzustehen.
Du hast eine Überdosis deiner geliebten Drogen genossen.“ Sie versuchte die
Person zu finden die Sie angesprochen hatte: „Ich will nicht sterben.“
schluchtste sie.
„Hat man dir nicht beigebracht nach dem Genuss von Alkohol keine Drogen zu
konsumieren ?“ fragte die Person etwas hart. „Hilf mir! Bitte. Ich will nicht
sterben. Ich werd mich bessern.“ sagte sie doch bekam darauf keine Antwort
sonderen spürte nur noch zwei schmerzenden Stiche an ihrem Hals. Sie versuchte
sich zu wehren doch dann ging garnichts mehr ihr Körper gehorchte nicht mehr
ihren Befehlen und tat nichts.
Als dann der Fremde seinen Arm anritzte und ihr entgegenhielt, wusste sie zwar
nicht ganz was zu tun war, doch als das Blut auf ihre Lippen tropfte und sie es
probierte und eine schmerzlinderte Wirkung verspürte, wusste sie, sie müsse es
trinken um am Leben zu bleiben.
Sie hielt den Arm des Fremden fest im Griff und ließ nicht locker. „Es reicht!“
schrie der Fremde auf und schüttelte sie ab. Irgendwie ging es ihr besser doch
plötzlich verspürte sie noch mehr schmerzen als vorher.
Als sie nach einigen Stunden wieder zu sich kam spürte sie einen seltsamen
Hunger auf etwas wo sie nicht wusste woher plötzlich diese Lust darauf kam. Sie
fand sich auf einem, wohl sehr alten Bett wieder. Als sie aufstand erinnerte sie
sich an einen Traum doch sie bemerkte schnell das es kein Traum war sonderen
Realität.
Sie öffnete die Tür des Zimmers und lief dem Fremden aus ihrem geglaubten Traum
entgegen: „Ich hab nicht erwartet das du so schnell aufwachst.“ meinte er ein
wenig belustigt und gliet an ihr vorbei. Sie drehte sich zu ihm um, blieb jedoch
in dem Türrahmen stehen: „Wie komm ich her ? Was hast du mit mir gemacht, ich
hab schrecklich geträumt und du warst auch dort drin, oder war das kein Traum?“
total konfus setzte sie sich auf einen Stuhl der vor dem Bett stand.
„Du bist durch die Tür gekommen warst vollkommen betrunken und hast Drogen
konsumiert. Ich fand dich als du dabei warst diese ach so hübsche Welt zu
verlassen und ich hab dich am Leben erhalten.“
er lächelte sie an, als erwartete er noch einen Lob dazu doch Tracy war nun
garnicht zum Loben zumute, denn dieser seltsame Hunger ließ sie nicht mehr los.
„Was ist das für ein seltsamer Hunger den ich verspüre?“ fragte sie etwas
verwirrt. Er schaute sie an, fing an zu grinsen und meinte: „Du meinst die Lust
auf was rotes ? Auf Blut!“ Sie schaute ihn ungläubig an: „Was hast du mit mir
gemacht?“ fragte sie ihn nach einigen Sekunden zornig.
Er erzähle ihr präzise aber mit allen Einzelheiten was vorgefallen war. Während
er erzählte fiel ihr erst auf wie gutaussehend er war. Er hatte lange schwarze
Haare, zu einem Zopf gebunden, war ungefähr 1,80 groß und schlank war er auch.
Er trug schwarze Kleidung und einen Mantel. Und das coolste fand sie, während er
sprach sah man seine etwas spitzen Eckzähne die bedrohlich zum Vorschein kamen.
Nach der Geschichte gingen sie sich etwas zu Essen suchen sie schaute zu wie er
es tat und hörte seinen belehrenden Erklärungen zu.
Sie fand es zwar seltsam weil sie sich nicht vorstellen konnte sowas auch zu
können aber als sie an einem seiner geschwächten Opfer probieren durfte merkte
sie das das flaue Gefühl im Magen verging und sie sich irgendwie besser fühlte
als mit Drogen. Gleich nach dieser Erfahrung ging sie los und suchte sich, unter
Aufsicht des Vampires, er hieß Kamono, ein eigenes Opfer doch sie empfand es als
anstrengend diese in eine Sackgasse zu treiben oder überhaupt zu erwischen und
so musste Kamono doch noch mal eingreifen. Als er sie fest im Griff hatte kam
Tracy und musterte ihr, schwer nach Luft schnappendes Mittagessen. Es war eine
junge Frau so ungefähr 20, Tracy schaute Kamono an, er nickte als zeichen, er
hätte sie im Griff und Tracy könnte sie nun beißen. Sie stellte sich zwar am
Anfang ein wenig tollpatschig an doch mit der Zeit fand sie den dreh und lernte
es auch ab und zu ihre Auserwählten lange leiden zu lassen und sie mit aller
Liebe zu quälen.
Die Polizei suchte auch schon nach zwei Tagen nach ihr doch da sie sich mehr
unter der Kapelle aufhielt als an der Oberfläche blieb sie seit dem verschwunden
und man dachte sie wäre tot und suchte erst garnicht mehr weiter.
zurück