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Vampir Geschichten

Kurzgeschichten über die Nachtwesen

Encountered Love


Yijel


Es geschah als ich gerade vom meinem Alltäglichen Spaziergang im Park kam. Es war schon stockfinster und die Lampen gingen gerade an. Ich selber hatte keine Angst im dunkeln doch als ich, da allein unter einer flackernden Lampe entlang ging überfiel mich Gänsehaut, mir war eisig kalt. Langsam ging ich durch die Schatten, ich ging immer schneller und fing nach kurzer Zeit an zu Rennen. Ich lief so schnell ich konnte, ich verlor die Orientierung und lief in eine Seitengasse. Ich sah mich reflexartig um, ich hörte raschelnde Geräusche, mit einem ängstlichen Ausdruck im Gesicht ging ich rückwärts zu einer Wand und schaute zu der gegenüberliegenden.

Etwas kam aus den Schatten, ich verstummte und stand da wie erstarrt. Langsam kam die Gestalt auf mich zu, drückte seine rechte Hand links neben meinen Kopf und streichelte mir sanft mit der linken Hand durch die Haare. Ich drehte den Kopf weg, doch die Gestalt fasste mir ans Kinn und drehte meinen Kopf zu seinem. Ich versuchte mich aus meiner misslichen Lage zu befeien doch meine Angst ließ mich nur ein wenig Zucken. Zärtlich strich er über meinen Hals, sein Kopf bewegte sich langsam zu meiner Kehle hin, mein Herzschlag raste, Angst durchfuhr meinen ganzen Körper und dann der Schmerz. Das Wesen von dem ich jetzt erkannte das es ein Wesen der Nacht, ein Vampir, war trank genüsslich und fasst lautlos mein von Angst getrübtes Blut. Ich weiß nicht wie lange es dauerte, doch nach einiger Zeit klappte ich zusammen und wurde Bewusstlos.


Eiskalte Ketten umarmten meine Arme und Beine, genau so wie mein immer noch schmerzender Hals. Zögernd öffnete ich die Augen, ich sah überall Kerzen ganz viele Schwarze, Lila und Dunkelrote. Ich hörte langsame Schritte die sich mir näherten. Angst durchlief meinen Körper als ich eine Hand meinem Bein entlag streifen fühlte. „Schön du bist aufgewacht ich dachte schon ich hätte zu tief gebissen.“ Der Vampir sah mich an und streichelte über meine Haare und öffnete die Kette um meinen Hals, er streichelte nebenbei mein Gesicht hinab zu meinem Hals. Sein Kopf näherte sich wieder meinem Hals der noch immer blutete. „An dir kann man sich ja die ganze Zeit erfreuen.“ Ich spürte seine Zunge über meine Wunden hinwegstreifen. Es schien das dieser Vampir wusste das ich Bluter bin. Schmerz fuhr durch meinen ganzen Körper als seine Zunge auf einer blutklaffenden Wunde stehen blieb und wieder zubiss.
Ich konnte nicht schreien. Meine Hände bildeten sich zu Fäusten um den Schmerz zu unterdrücken und hoffte das er auch bald endet. Ich merkte wie mein Blut meine Adern verließ und ich immer schwächer wurde.
Zitternd lag ich auf eine Art Folterbank, ich spürte das der Vampir sich von mir löste. Die Schmerzen verschwanden langsam. Ich schloss die Augen und versuchte zu schlafen. Ich spürte das die Ketten mein Leib losließen, doch meine Arme und auch meine Beine waren wie gelähmt. Durch den Verlust meines fast gesamten Blutes spürte ich mein Gebein nicht mehr. Kurze Zeit später schlief ich wieder ein.
Ein schrecklicher Alptraum überfiel mich in der Traumfase meines Schlafes so das ich nicht mehr schlafen konnte. Ich wachte schweratmend auf und war überrascht das ich mich bewegen konnte. Die Wunde an meinem Hals war verbunden worden. Ich saß nun auf einem Bett und sah mich in dem Zimmer um. „All diese Kerzen und die Malereien...“ „Gefallen sie dir?“ Ich erschrak als der Vampir aus den Schatten einer Ecke den Raum betrat. „Ja... sie gefallen mir sogar sehr... .“ ich schluckte ein Mal, doch die Wunde an meinem Hals schmerzte dabei, so das ich das lieber sein ließ. „Dann ist ja gut. Denn dies ist ab jetzt dein Zimmer.“ Der Vampir lächelte mich an und ich wurde ganz verlegen so das ich mich erst mal unter meiner Decke verkroch. „Du brauchst doch nicht dein hübsches Gesicht verstecken.“ Ich wurde rot bei dem Kompliment und wollte jetzt nur noch um so mehr mein Gesicht verstecken. Ich merkte das er sich neben mich auf s’ Bett gesetzt hatte und ein wenig an der Decke zog. Ich ließ locker und die Decke rutschte von meinem Kopf hinab und gab mein rotes Gesicht frei. „Och, wie süß du bist ja rot geworden.“ Er grinste mich an und rückte noch ein bisschen näher. „Sag mal, warum hast du mich eigentlich als dein Opfer ausgesucht?“

Er schien meine Frage nicht zu beachten, er stützte sich mit der rechten Hand links neben mich an den hölzernen Bettrahmen und sein Gesicht kam meinem immer näher, bis er mich küsste. Ich hätte meinen Kopf auch wegdrehen können doch mit der linken Hand hielt er mich am Kinn fest. Kurz nachdem sich unsere Lippen wieder lösten verschwand er wieder im Nichts. Mein Gesicht schien zu brennen, ich ging aus dem Bett hinüber zum Spiegel der mit zwei schwarzen Kerzen erleuchtet wurde. Überhaupt war das Zimmer nur mit Kerzen beleuchtet. Ich hätte mich ja zu gern im Spiegel betrachtet doch leider hatte ich kein Spiegelbild mehr. „Also bin ich nun auch ein Vampir... .“ langsam trat ich durch s’ Zimmer, hinüber zum Kleiderschrank der aus Mahagoniholz bestand. Ich öffnete den Schrank und war völlig sprachlos.

Die Kleider die dort im Schrank hingen hatten bestimmt einen Wert von über 200 Euro, schätzte ich ein. Ich nahm mir ein Kleid heraus und zog es an. Ich war überrascht. Es passte wie vom Schneider angepasst. Ich trat aus dem nun mir gehörendem Zimmer und ging den langen Gang entlang der durch die Kerzen erhellt wurde. Lang ging ich durch den Flur bis, ich in eine hell erleuchtete Halle trat. „Wow! Wie groß und so hell!“ Ich begab mich in die Mitte der Halle und sah nach oben. Ich bemerkte nicht das der Vampir auch in die Halle kam. Er kam mir näher und umarmte mich von hinten.

Ich zuckte zusammen. „Das Kleid steht dir. Ein wunderschöner Anblick.“ Ich drehte mich um und sah ihn an und drehte meinen Kopf auch gleich verlegen zur Seite. Er betrachtete mich von oben bis unten. Das Kleid was ich trug hatte einen blutroten Einsatz im Brustbereich mit Schnürung, die Ärmel waren aus Seide und in der Form von Fledermausflügeln, der Rock ging bis auf den Boden und hatte an den Seiten jeweils einen blutroten Streifen, der Rock und der Rest vom Oberteil war aus schwarzem Parmesan gefertigt, dazu hatte ich meine Haare zu einer Hochsteckfrisur gesteckt. „Dankeschön, mir gefällt das Kleid auch aber die anderen im Schrank sind auch sehr schön.“ Ich lächelte ihn das erste mal an und er lächelte zurück „Das freut mich. Komm ich zeige dir den Rest von meinem Gemäuer.“ Er hielt mir die Hand hin und ich nahm sie zwar leicht zögernd entgegen.
Wir gingen sehr lange durch das Gemäuer. Wir kamen auch an den Raum vorbei, wo ich zuvor gelegen hatten, ich drückte seine Hand etwas zusammen als Zeichen das ich nicht schonwieder dorthin möchte. Am Ende unseres langen Spaziergangs standen wir vor seinem Zimmer. Er hatte mir alles soweit gezeigt. Wir betraten sein Zimmer. Ich verstummte schon fast als ich sein Gemach und die Einrichtung sah. Alles war aus teurem Mahagoniholz gefertigt.

Er bat mich auf sein Bett zu setzen was ich dann auch tat. Er setzte sich hinter mich und fing an mich zu massieren. Ich entspannte und wusste nun das es nicht nur mein Blut war was ihn zu meinem Wesen hingezogen hatte. Langsam zog er die einzelnen Nadeln die in meinen Haaren steckten hinaus und meine Haare fielen auf meine Schultern hinab. Langsam zog er den Reißverschluss an meinem Rücken, der nun von Gänsehaut überfallen wurde, hinab. „Bitte sag jetzt nichts.“ Sagte er zu mir und legt mich auf sein Bett hinab. Sachte streifte er das Kleid von meinem Körper und legte es vorsichtig beiseite. Er zog mir meine seidenschwarze Unterwäsche aus.

Er fuhr mit seiner Zunge an der Innenseite meines Oberschenkels entlang. Leichtes stöhnen ertönte meinerseits. Lächelnd machte er weiter und leckte mich ein wenig fuhr dann aber weiter hinauf zum Bauchnabel. Mit seiner Zunge liebkoste er meine Brust. Als er dann meinen Hals berührte überfiel mich wieder Gänsehaut. Vorsichtig biss er wieder in meinen Hals hinein und trank wieder etwas Blut. Inzwischen zog ich ihm sein schwarzes Hemd aus. Genüsslich fuhr ich mit meinen Händen über seinen leicht feuchten Körper. Seine schwarze Hose und seine schwarzen Boxershorts zog er schnell selber aus. Er fuhr ein paar mal über die, nun wieder blutende Wunde und fing dann an mit mir rumzubeißen, gleichzeitig drang er in mich ein. Leichten Schmerz durchfuhr meinen Leib, er fing an seinen Unterleib zu bewegen.

Er verschränkte meine Arme über meinem Kopf und hörte kurzzeitig auf mit mir rumzubeißen. Er fing auch an etwas zu stöhnen und stieß im gleichen Moment seine Flüssigkeit in mich ab. Er küsste mich wieder und ließ meine Arme los. Er legte sich neben mich und ich drehte mich zu ihm. „Das war schön.“ Er streichelte mir über meine, nun etwas nassen Haare. „Fand ich auch. Ich Liebe dich.“ Er lächelte mich an „Ich dich auch.“ Dann schliefen wir ein.
 

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