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Vampyr
Dort stand sie, gefesselt von Trauer und Tränen. Während sie dort stand, spielte
sie den Verlauf des Unfalles immer wieder im Kopf ab.
Der Zusammenstoß, das quietschen der Räder auf dem verregneten Asphalt. Und wie
ihr geliebter seine Hände auf sie tat um sie zu schützen. Sie kniete sich vor
das Grab ihres Geliebten und brach in tränen aus.
Sie war vom Regen durchnässt. Und ihr zarter Körper taub von der Kälte. Sie
weinte und weinte, so dass der Regen aufgab und der Nebel ihn ablöste. Sie war
alleine auf dem Friedhof. Obwohl ihr Geliebter immer gesagt hatte sie solle
nicht weinen wenn er Sterben würde. Doch das war ihr Gleichgültig geworden denn
John existierte nicht mehr. Hin fortgerissen aus ihren Gedanken, Träumen,
Leidenschaften und Begehren.
In einer Regnerischen Nacht fuhren John und sie auf einer Autobahn, als
plötzlich Jugendliche Steine von einer Brücke warfen. Einer der Steine hatte es
auf ihr Auto abgesehen, und er landete auf der Windschutzscheibe. John die
verlor die Kontrolle über das Auto und ein Laster rammte sich in das Auto.
Einen Augenblick tröstete sie sich damit, dass John nicht lange gelitten hat.
Doch brach wieder tränen aus als sie seinen Beschützenden Händedenken musste,
die ihr das Leben retteten. Eine kleine Flamme des Hasses entflammte in ihr als
an die Jugendlichen dachte. Doch erlosch wieder mit ihren kalten Tränen der
Einsamkeit.
Sie schlug den Heimweg ein um im warmen weiter zu trauern. Unterwegs sah sie
Paare die sich umarmten und küssten. Sie beneidete, die sich Liebenden Paare.
Und Wünschte sich nichts sehnlicher als John warme Lippen zu spüren.
Was sie nicht wusste war das sie von einem Wesen verfolgt wurde das der Sonne
den Rücken gekehrt hatte und empfindlich dagegen war. Zu Hause angekommen
schlief sie die Nacht und den nächsten Tag. Sie Träumte von John.
Und wachte mitten in der Nacht auf. Sie hatten das Fenster offen gelassen
dadurch wurde es sehr kalt in der Wohnung. Die Vorhänge glitten sacht im
Herbstwind. Die Dunkelheit und das streben nach Einsamkeit führten hinaus in die
Vertraute verregnete Nacht. Sie lief bis zu einer Holzbrücke. Auf die Nachtsüber
niemand kam.
Der perfekte Ort um in ruhe über Dinge nachzudenken. Die Brücke war komplett aus
Holz. Sie beugte sich über den Holzzaun und schaute in das langsam vorbei
ziehende Wasser. Sie schaute in den Himmel und lies Regen über ihr Gesicht
laufen.
Sie merkte nicht dass das Wesen sich neben ihr gestellt hatte. Es hatte die Gabe
sich lautlos anzuschleichen .Als sie die Augen öffnete erschrak sie. Sie sah
einen Fremden Mann vor sich stehen. Er hatte langes schwarzes Haar. Und trug ein
schwarzes Oberteil, Jeans und schwarze Schuhe. Sein Gesicht erschien ihr Blass,
er hatte ungewöhnliche rote Augen, einen gut gebauten Körper und er war so lang
wie John.
Ein Leichtes Lächeln lag auf seinen Lippen. Seine Haare waren nass. Eine
ungewöhnliche Geborgenheit fühlte sie bei diesem Mann. Sie spürte ein vertrautes
Gefühl. Es genauso so wie damals als sie John zum ersten Mal sah. Er John wie
aus dem Gesicht geschnitten.
„John?“ fragte sie. „Nein Kain ist mein Name“ antwortete er mit sanfter stimme.
„Wer ist John?“ fragte Kain sie. Sie wollte antworten aber schwieg. Dreht sich
um und wollte gehen. „Ist es jemand den sie verloren haben“ rief Kain ihr
hinterher. Sie blickte ihn erstaunt an. „Sie haben ihn einem Autounfall
verloren„bestätigte er. „Woher wissen sie das?“ fragte sie Kain. „Ich habe den
Krankenwagen gerufen um ihren Mitfahrer zu Retten“ erwiderte er. „Er war mein
Verlobter“ antwortete sie ihm. Er sah sie an und schwieg.
Er trat näher an sie heran. Sie trat schritte zurück und wollte das Kain auf
Distanz blieb. Plötzlich spürte sie den Holzzaun hinter sich. Weiter nach hinten
ging es nicht außer das sie in den Fluss springt. Sie untersuchte die Holzfläche
nach etwas spitzem damit sie sich gegen ihn wehren konnte. Und schnitt sich den
Finger an einem spitzen Holzspan. Sie hielt sich den nun Blutenden Finger.
Als Kain den Finger sah leuchteten Augen. Er bekam durst. Und wollte ihn an ihr
löschen. „Ihre Augen“ sagte sie Ängstlich. Genau in diesem Moment erlosch das
leuchten in seinen
Roten Augen genau wie sein Durst nach dem Saft des Lebens, der durch Tier und
Mensch raste.
Sie versuchte zu flüchten. Doch es scheiterte, weil er im gleichen Moment nach
ihrem Arm Griff und sie zu sich zog. Er hielt sie nun in den Armen. Ihr wurde
warm. Genau wie der Regen und Wind die zuvor auch noch Kalt waren. Der Regen war
gerührt von dieser Begegnung und Regnete nur noch für beide. Wie der Wind der
für beide Wehte. Einige Minuten blieben sie dort stehen.
Schließlich sah sie ihn an. Kain küsste sie. Sie legte ihre Arme um ihn. Während
er mit seiner Zunge ihre Schlagader suchte. Kain fand sie und bohrte seine
Eckzähne in das Weiche Junge Fleisch. Warmes Blut drang in Kains Hals und er
spürte sich mit jedem Tropfen stärker. Während sie sich immer Schwächer fühlte.
Das Leben drang aus ihrem Körper. „Willst du mit mir an die Ewigkeit gebunden
sein und dich an den Jugendlichen rächen“? Flüsterte er ihr ins Ohr.
Eine schlagartige Wut rann durch ihren schon fast trockenen Körper. Kain
schmeckte eine Geschmacks Veränderung in ihrem süßen Blut voll Trauer, Sehnsucht
und
Selbstmordgedanken. Es schmeckt nun bitter schon fast nach hass. Sie wurde zu
schwach. Hätte er sie nicht gehalten wäre sie wahrscheinlich heruntergefallen.
Kain gab ihr sein Blut und verschwand danach. Zusammengekauert lag sie auf dem
Boden. Ihr Körper zuckte und nahm Kains spende dankbar an. Und war gezwungen
ihre Seele aus ihrem Körper zu verbannen.
Nach 1 Stunde war die Verwandlung abgeschlossen und sie wachte auf. Sie hatte
nur noch eines im Sinn. Die Jugendlichen sollten für ihr Leben bezahlen. Sie
macht sich auf die Suche nach ihnen. Und fand sie schließlich an der Brücke. In
der Nähe war ein großer Berg .Sie bereuten es. Sie schwören es niemals wider zu
tun. Stellten sich auf den Zaun und den Selbst mord begehen. Da sie Steine von
der Brücke warfen und das jemand dafür mit dem Leben bezahlen musste. Blind vor
hass ging sie auf die Jugendlichen zu. Sie verhinderte es .Und brachte einen
nach dem anderen mit ihrer neugewonnen Macht um. Und erfreute sich am Blutbad.
Doch plötzlich erschien ein Vertrautes Licht vom Himmel. Es donnerte auf den
Boden auf. Im Licht erkannte sie John. Er sah ihr in die Augen und ihr Hass
verschwand. Und Trauer regte sich in ihr. Sie war Blind vor Tränen. Aber sie
erkannte noch dass er sich umdrehte und ihr den Rücken gekehrt hatte und ging.
Sie wollte ihm hinterherlaufen und stolperte über ein aus dem Körper gerissenes
Bein. Und sah das Blutbad. Und wusste dass sie es war. Sie wollte nicht mehr
Leben. John war Weg und jetzt hatte sie noch gemordet. Sie nahm einen Arm hoch
der einmal einem Jugendlichen gehörte und schaute auf dir Uhr. Es war 4.30. Sie
wartete bis die Sonne aufging.
Und vergoss kalte Tränen. In der Zeit dachte sie darüber was wohl nach ihrem Tod
passieren würde. Kommt sie zu John oder nicht. Angst umschlich ihren Körper. Sie
hatte alles Verloren John und ihre Sterblichkeit .Schließlich war es so weit sie
ging auf. Die Sonnenstrahlen berührten ihren zarten kalten Körper. Und
verwandelten ihn in Asche.
Auf dem Berg saß Kain der alles Beobachtet hatte. Der sich aber noch rechtzeitig
in Sicherheit gebracht hatte.
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