| |






 |
|
|

Vampir Geschichten
Kurzgeschichten über die
Nachtwesen |
|
Tod oder Wahnsinn |
|
Skyle
Alexander Hün war ein Mann , der in einer Softwarefirma arbeitete. Er hatte ein
recht hübsches Gesicht ,war gut gebaut und groß. Jeder seiner Freunde wusste :
wenn Alexander wollte könnte er jede Frau bekommen die er wollte , doch er
wollte nicht , denn obwohl er noch recht jung war hatte er schon eine Tochter
namens Antonia , deren Mutter schon vor vielen Jahren an einer unerforschten
Krankheit gestorben ist.
Seitdem hat Alexander nur seine kleine Tochter. Antonia war ein hübsches Mädchen
im Alter von neun Jahren, ja sie war sogar unverschämt hübsch, sie war so hübsch
,das jeder der an ihr vorbei ging sich umdrehte und sofort an einen Engel denken
musste. Außerdem war sie eben so freundlich und nett wie hübsch.
An einem Freitag Nachmittag kam Alexander nach Hause , er hatte sich schon den
ganzen Tag darauf gefreut seine kleine Antonia in die Arme zu schließen. Denn
sein Leben war Grau seit seine Frau gestorben ist , bis zu den Momenten die er
mit seiner Tochter verbrachte. Alexander öffnete die Tür , lief in den Flur und
schon dort fragte er sich wo seine Tochter blieb , also rief er sie :,,Antonia?
erst einmal , dann zweimal ,dann dreimal , bis er die ganze Zeit durch sein Haus
lief und schrie :,,Antonia? Antonia , wo bist du??"
Erst dann , kam er auf die Idee draußen nach ihr zu suchen und als er einmal um
das halbe Haus herumgelaufen ist ---- erblickte er die Leiche seiner Tochter
zusammengekrümmt auf dem kalten boden liegen. Er wusste nicht woran sie
gestorben war , er wusste nur das sie tot war. Er sackte über der Leiche seiner
kleinen Tochter zusammen und flüsterte :,,Antonia, Antonia bitte tu mir das
nicht an , bitte verlass mich nicht ,Antonia , Antonia...........".
Er hockte dort, eine Stunde ,eine zweite ,eine dritte und die ganze nacht, saß
er dort und weinte. Erst am nächsten Tag , rief er die Polizei und während des
ganzen Trubels in und um sein Haus ,ging er spazieren und weinte armselig in
sich hinein. Denn das sollte nicht das letzte sein woran er sich erinnern wollte
wenn er in Zukunft an seine kleine, arme Antonia dachte. Am Ende des Tages ,
erfuhr er von einer Polizistin , dass man nicht wisse ,woran seine Tochter
gestorben sei..........
Die nächsten Wochen vergingen im Rausch. Alexander arbeitete und arbeitete und
arbeitete , doch wenn er nicht arbeitete , dann weinte er , er weinte so
Herzerweichend wie ein kleiner Junge. So ging es Tag ein , Tag aus , bis zu
Antonias Beerdigung. Sie sollte neben ihrer Mutter begraben werden.
Die Bestattung ging schnell vorüber , und genauso schnell verschwanden auch all
die Leute , die seine kleine Tochter doch nicht einmal richtig kannten und so
schnell verschwand der Priester der so weise über sein armes totes Mädchen
geredet hatte und sie kein einziges mal zu Gesicht bekommen hatte. All diese
Menschen fraßen ein großes schwarzes Loch in Alexanders Seele hinein. Doch das
interessierte ihn in diesem Moment nicht , er stand dort , in der Nacht , an den
Gräbern seiner Frau und seiner Tochter .Während der Regen wild gegen den Stein
peitschte und es Blitze hagelte, holte er die zwei großen roten Rosen aus seiner
Manteltasche und legte sie sanft auf die Gräber seiner Frau und Tochter,
nichtsahnend das er beobachtet wurde.
Eine Woche später , die für Alexander nur aus Qualen und Arbeit bestanden ,
klopfte es um 11 Uhr abends gegen die Tür , Alexander wischte sich die Tränen
aus dem Gesicht und warf das Foto von ihm , seiner Frau und Antonia zurück aufs
Bett. Er schleppte sich zu seiner Haustür und öffnete sie. Dann , erschrak er
denn in der Tür stand ein großer ,unheimlicher wirkender Mann in einem schwarzen
Mantel , er war bleich und bleckte seine spitzen Zähne. Die langen haare des
Mannes peitschten gefährlich durch den Wind.
Doch auf all das achtete Alexander nicht. Den es waren die Augen die ihn
erschraken. Die in dem hellen Mondlicht schimmerten , diese Augen , so klar ,so
dunkel, so unheimlich , so tief und so traurig.
,,W-was wollen sie?" ,fragte Alexander vorsichtig. ,,Was ich will?", lachte der
der unheimliche Mann, ,,Ich will dir helfen Alexander. Ich will dir helfen ruhe
zu finden , ich will dir helfen ewige Ruhe zu finden ." ,,Was meinen sie? Wobei
helfen? Weshalb und Wobei?" , fragte Alexander schon etwas selbstsicherer. ,,Ich
werde dir alles genau erklären wenn du jetzt mit mir hinaus in die Dunkelheit
gehst , wenn du mich herein bittest , werde ich dich von allem erlösen , von
allem, aber wisse das ich dein Haus nicht ohne deine Erlaubnis betreten darf ,
also werde ich , sofern du jetzt keine der beiden Entscheidungen wählst , Boten
schicken um dich wohl oder übel zu zwingen dein Schicksal zu treffen:" Doch
Alexander hörte schon nicht mehr zu , er schmiss die Tür in den Rahmen , so das
die Scheiben vibrierten.
Er fühlte sich hereingelegt und betrogen, denn er dachte das sich da irgend
jemand einen Scherz erlaubt hatte .Auch wenn er nicht wusste , woher der fremde
Mann seinen Namen kannte. Alexander raste die Treppe hinauf und an einem Spiegel
vorbei und dort erschrak er fürchterlich denn er blickte ein zweites mal in den
Spiegel und gleichzeitig in seine eigenen , klaren ,dunklen, unheimlichen und
tiefen Augen.
Doch schon am nächsten Tag vergaß er all dies und sank wieder in sein altes
klägliches Elend. Die nächste zeit war es wie zuvor , Alexander arbeitete ,
weinte und arbeitete , bis er , als er von seiner Arbeit wieder kam ein paar
spielende Mädchen auf der Strasse beobachtete , zwischen diesen Mädchen , saß
ein kleines Engelhaftes Wesen , welches er so gut kannte wie sonst niemanden. Er
ging einfach weiter als wäre nichts geschehen. Denn er wusste das konnte einfach
nicht sein , das konnte einfach nicht seine kleine tote Antonia sein , nein er
musste einen Blackout gehabt haben. Also rannte er Nachhaus , öffnete die Tür
und trat in den Flur , in dem schon seine kleine Antonia auf ihn wartete. Er
phantasierte , er musste träumen deshalb rannte er hinauf und legte sich in sein
Bett aber er konnte einfach nicht schlafen den am ende seines Bettes saß der
Geist seiner kleinen toten Tochter..............
Am Abend dieses Tages brach Alexander vor dem Geist seiner Tochter weinend
zusammen , während sie ihn anschaute und lächelte. Und dann , klopfte es an der
Tür .
Mit letzter kraft ,schleppte er sich dorthin und öffnete und nachdem er seiner
kleinen Tochter noch ein letztes mal in die Augen schaute wurde ihm jeder
zusammenhing klar ,und er Bittete den Vampir mit einer letzten Geste in sein
Haus hinein um dort seine ewige Ruhe zu finden.............................
zurück
Kontakt zum Autor: Wenn Ihr auf den Künstlernamen unter dem Tabellenkopf klickt
(nicht bei allen Geschichten möglich)
|
|
|