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Inhaltsangabe:
Kevin Schmidtke ist 19 Jahre alt, sieht
ziemlich gut aus und singt in der Punkband "Los Feratus". Ein ganz
normaler Teenager? Nein, Kevin ist anders - er ist ein Vampir!
Eine soziale Minderheit, auffällig im Alltag und doch mit markanten
Eigenschaften. Die Journalistin Lucy von Zandt begleitet ihn in seinem
Alltag zwischen Dosenblut, Integrationsmaßnahmen und Behörden. Das
Ergebnis ist eine aufrüttelnde Dokumentation über den Alltag eines
blutsaugenden Untoten in einem modernen, und Integration und
Wirtschaftswohlstand bemühten Staat!
In Gastrollen treten unter anderem Sebastian
Krumbiegel (Die Prinzen) und Tim Sander (GZSZ) auf.
Vampir-Club sagt:
Der Film ist als Dokumentation aufgesetzt und
wird als Ausgefallen und Amüsant dargestellt. Was aber unserer Meinung
nach im kompletten Gegensatz zum Film steht. Man schaut diesen Film und
ist gespannt, was einem nach dem durchlesen der interessant klingenden
Inhaltsangabe erwartet. Als Fan der klassischen und romantischen
Vampir-Betrachtungsweisen geht man generell skeptisch an den Film, wir
jedenfalls waren aber sehr offen für eine weitere Sichtweise bzw.
Darstellung von Vampiren.
Als Erstes viel auf, das der Film fast
ununterbrochen ohne Farbe gefilmt ist, nur die Untertitel und das Logo der
Dokumentation sind in Rot. Kleine vereinzelte Szenen sind kurz in Farbe.
Genau dieser optische Eindruck fördert die permanente depressive Stimmung
die man beim betrachten hat. Ein Kamerateam begleitet einen "Infizierten"
- Infiziert mit Vampirismus! Für etwas amüsantes ist der Film daher zu
depressiv aufgemacht!
Allein diese Idee tat uns schon weh, wir
definieren für uns Vampire als magische, poetische Wesen mit viel
Romantik, eigentlich ist es auch genau das was in der Gesellschaft den
Vampir ausmacht und ihn so dastehen lässt wie man es kennt. Das soll nicht
heißen, das neue Sichtweisen generell schlecht ist, aber Wenn man einem
Wesen oder einer Person die ausmachenden Charakterzüge aberkennt, ist es
nicht mehr das wesen, dann braucht man einen neuen Namen dafür!
Genau das passiert im Film, hier werden
Vampire als Minderheit in einer offenen Gesellschaft, als schwach und
asozial vorgestellt. Sie werden diskriminiert und als letzte Schicht
vorgeführt.
Die "Vampire" in diesem Film werden als
Infizierte dargestellt, trotzdem heißt der Film Vampirdoku! Der Film
spielt also ein Szenario und setzt sich mit einer Gesellschaft auseinander
in der "Vampirinfizierte" als Minderheit diskriminiert werden. Für diese
Vampirinfizierten könnte man auch andere fiktive Randgruppen ein setzten,
mit dem Vampirsein hat das nichts zu tun!
Kurzum, wir haben uns gelangweilt, die
Handlung ist aufgesetzt und nicht aufregend, für den normalen Zuschauer
daher absolut nicht empfehlenswert. Für Personen die es gerne besonders
mögen, ist es ein Versuch wert....
Das man eine solche These aber auch
interessant und würdig verpacken kann, zeigt die Fernsehserie True Blood,
die die Idee das echte Vampire in der Gesellschaft leben sehr gut verpackt
erzählt!
Mehr Infos zu
True Blood hier klicken
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