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Aktuelles aus der Welt der Vampire

Kevin - Die Vampirdoku

Kevin - Die Vampirdoku

Verkaufsveröffentlichungsdatum: 30.04.2010

ca. 71 Minuten Laufzeit

FSK 12 Jahre

Produktionsjahr: Deutschland 2008

 

Inhaltsangabe:

 

Kevin Schmidtke ist 19 Jahre alt, sieht ziemlich gut aus und singt in der Punkband "Los Feratus". Ein ganz normaler Teenager? Nein, Kevin ist anders - er ist ein Vampir!
Eine soziale Minderheit, auffällig im Alltag und doch mit markanten Eigenschaften. Die Journalistin Lucy von Zandt begleitet ihn in seinem Alltag zwischen Dosenblut, Integrationsmaßnahmen und Behörden. Das Ergebnis ist eine aufrüttelnde Dokumentation über den Alltag eines blutsaugenden Untoten in einem modernen, und Integration und Wirtschaftswohlstand bemühten Staat!

 

In Gastrollen treten unter anderem Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen) und Tim Sander (GZSZ) auf.

 

Vampir-Club sagt:

 

Der Film ist als Dokumentation aufgesetzt und wird als Ausgefallen und Amüsant dargestellt. Was aber unserer Meinung nach im kompletten Gegensatz zum Film steht. Man schaut diesen Film und ist gespannt, was einem nach dem durchlesen der interessant klingenden Inhaltsangabe erwartet. Als Fan der klassischen und romantischen Vampir-Betrachtungsweisen geht man generell skeptisch an den Film, wir jedenfalls waren aber sehr offen für eine weitere Sichtweise bzw. Darstellung von Vampiren.

 

Als Erstes viel auf, das der Film fast ununterbrochen ohne Farbe gefilmt ist, nur die Untertitel und das Logo der Dokumentation sind in Rot. Kleine vereinzelte Szenen sind kurz in Farbe. Genau dieser optische Eindruck fördert die permanente depressive Stimmung die man beim betrachten hat. Ein Kamerateam begleitet einen "Infizierten" - Infiziert mit Vampirismus! Für etwas amüsantes ist der Film daher zu depressiv aufgemacht!

 

Allein diese Idee tat uns schon weh, wir definieren für uns Vampire als magische, poetische Wesen mit viel Romantik, eigentlich ist es auch genau das was in der Gesellschaft den Vampir ausmacht und ihn so dastehen lässt wie man es kennt. Das soll nicht heißen, das neue Sichtweisen generell schlecht ist, aber Wenn man einem Wesen oder einer Person die ausmachenden Charakterzüge aberkennt, ist es nicht mehr das wesen, dann braucht man einen neuen Namen dafür!

 

Genau das passiert im Film, hier werden Vampire als Minderheit in einer offenen Gesellschaft, als schwach und asozial vorgestellt. Sie werden diskriminiert und als letzte Schicht vorgeführt.

 

Die "Vampire" in diesem Film werden als Infizierte dargestellt, trotzdem heißt der Film Vampirdoku! Der Film spielt also ein Szenario und setzt sich mit einer Gesellschaft auseinander in der "Vampirinfizierte" als Minderheit diskriminiert werden. Für diese Vampirinfizierten könnte man auch andere fiktive Randgruppen ein setzten, mit dem Vampirsein hat das nichts zu tun!

 

Kurzum, wir haben uns gelangweilt, die Handlung ist aufgesetzt und nicht aufregend, für den normalen Zuschauer daher absolut nicht empfehlenswert. Für Personen die es gerne besonders mögen, ist es ein Versuch wert....

 

Das man eine solche These aber auch interessant und würdig verpacken kann, zeigt die Fernsehserie True Blood, die die Idee das echte Vampire in der Gesellschaft leben sehr gut verpackt erzählt!

 

Mehr Infos zu True Blood hier klicken

 

 

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