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Vampir-Club Forum - #6183 - Das Allein sein
Vampir-Club Forum Dienstag, 18. Dezember 2018
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schattentanz
Mitglied des inneren Kreises

schattentanz

289 Beiträge
Aus: Wien
Seit: 03.03.2009
(offline)

#6183 gepostet am 07/11/2009 01:20:14 Uhr (19 Antworten eingegangen, 4404x gelesen)
Ein denke ich interessantes thema - da ich immerwieder mitkriege , dass leute angst haben allein zu sein . aber ist doch genau genommen unsinn .

man ist doch immer allein - der einzige unterschied ist , dass die einen besser damit zurecht kommen als andere .
man kommt allein auf die welt - und während die jahre dahinziehen wechseln sich alle paar jahre die freunde und bekanntschaften , so ähnlich wie der körper die zellen auswechselt - nur man selber bleibt immer in der mitte des ganzen - also ist man quasie allein - tja und letztenendes landet man allein in nem pflegeheim oder in seiner alten wohnung , bis man dann irgendwann alleine stirbt .
allein sein ist ein fixer bestandteil des lebens - und man ist sich selbst der nächste . je früher man das akzeptiert , desto glücklicher ist man .
ich hab schon lange gelernt , mich selbst zu unterhalten - und sehe freunde nur als eine nette abwechslung ab und zu - oder wen ich mal wen brauch um mich zu besaufen Zunge raus streck

wie seht ihr das - vorallem die blutsauger Zwinkern - hab ich da iwie recht - das stimmt doch oder ? Ahnungslos sein...

wie steht ihr zum allein sein - welche gedanken habt ihr euch damit gemacht ? oder welche erfahrungen habt ihr damit ?

angenehme Grüsse
schattentanz


Ich kenn den Weg
und wechsel nicht die Richtung
ich gehe bis zum Bach voller Fische
bis weit in den Norden
Ich komm nicht mehr zurück
Mich verlassen die Kräfte
also sagt ihr bitte , dass ich hier war
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Sucht
Altmitglied des inneren Kreises

Sucht

411 Beiträge
Aus: Ludovico Technique
Seit: 28.11.2008
(offline)

#97909 gepostet am 07/11/2009 18:41:47 Uhr
Guten abend~

Ich habe auch schon vor einer Weile verstanden, dass man immer alleine sein wird, immer auf sich selbst gestellt.
Selbst wenn man Jemanden permanent bei sich hat, ist diese Person doch nie an deinen eigenen Gedanken und Gefuehlen beteidigt, auch wenn man sich die Sorgen teilt...
Das ist es was alleine sein bedeutet, niemand kann in deinen Kopf sehen und neimand wird immer bei dir sein.

Wobei es doch immer noch ein Gefuehl ist was das ganze praegt, Einsamkeit. Wenn man sich einsam fuehlt, ist man allein, selbst wenn man koerperlich nicht allein ist.

Und doch ist es die Einsamkeit, welche jeden Menschen auf ewig verfolgt... Ich denke Jeder stand einmal da und hat sich die Leute angesehen, wie sie an einem vorbei laufen, so ganz in Gedanken... Und so steht man ganz allein, in einer Masse von Menschen.
Je mehr Menschen da sind um so einsamer ist jeder Einzelne.


Ich hoffe ich habe mich verstaendlich ausgedrueckt...


Herzlichst die Sucht


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Villana
höherer User

Villana

90 Beiträge
Aus: Gruft
Seit: 29.08.2009
(offline)

#97913 gepostet am 07/11/2009 22:33:25 Uhr
Seid gegrüsst,

es ist wahr,im Grunde genommen ist man schon immer allein gewesen und wird es auch immer sein.
Wobei ich noch zwischen "einsam"und "allein"unterscheide.Letzteres ist für mich einfach nur ein vorübergehender Zustand,ohne das Menschen um einen herum sind,man befindet sich alleine in einem Raum usw.Diesen Zustand finde ich manchmal sogar erstrebenwert,da ich aggressiv werde wenn andauernd jemand um mich herum wuselt.Ich kann durchaus allein sein,da ich es schon früh gelernt habe,ich hatte schon als Kind nicht sonderlich viel Gesellschaft.
Einsam sein aber ist etwas das ich fühle,ein Gefühlszustand,den ich habe,obwohl ich keineswegs freundelos bin.Doch es fehlt eben immer dieser eine Part,der einem das Herz erwärmt,der so ist wie man selbst und einem verspricht immer bei einem zu sein(auch wenn das Versprechen früher oder später meist sowieso wieder gebrochen wird...)
Und dieses Fehlen ist ziemlich quälend.
Ich kann und will allerdings nicht glauben dass jeder dazu verdammt ist einsam zu sein..ich glaube fest daran,dass jede Seele einen Gegenpart hat und diese Seelen früher oder später zusammengeführt werden.
Sind wir nicht alle irgendwie Herdentiere,egal ob Vampir oder Mensch?
Mag sein dass es auch Einzelgänger gibt,die niemanden brauchen..was ich einerseits nicht nachvollziehen kann aber auch irgendwie sehr charakterstark finde.

~Villana~


~~Wahrlich, keiner ist weise,der nicht das Dunkel kennt~~(Hermann Hesse)

~~*Das größte Leiden ist nicht die Angst vor dem Tod, sondern die Angst vor dem Leben.~~*

~+Nur wer sich öffnet für den Schmerz,lässt auch die Liebe mithinein.+~
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Want_To_Believe
Anwärter des inneren Kreises

Want_To_Believe

183 Beiträge
Aus: euren Köpfen
Seit: 25.02.2009
(offline)

#97915 gepostet am 08/11/2009 20:16:37 Uhr
Hallo.

Ich habe nichts dagegen, schließlich muss man irgendwie damit fertigwerden. Ob allein oder nicht - ich sage immer gern: Geteiltes Leid ist doppeltes Leid, deshalb ist das Alleinsein für mich ganz normal.


Mit Grüßen,
WtB.


Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.

-George Bernard Shaw
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Darlla
Vorstandsmitglied

Darlla

1410 Beiträge
Aus: zwischen der Hölle und dem Nirgendwo
Seit: 14.10.2008
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#98006 gepostet am 20/11/2009 23:11:34 Uhr
Guten Abend,

Nun, das "Allein sein" wird ja von vielen Wesen als ein schlechtes Bildnis angesehen, dem sehe ich nicht so, ich spreche hier für mich und vielleicht für etwaige Andere. Allein zu sein, bedeutet Ruhe und Frieden mit sich Selbst zu finden, seine Sinne und seinen Geist zu formen. Das geht nur wenn man allein ist, sicherlich es ist zuweilen angenehm einen adäquaten Partner neben sich zu haben, aber in der Summe aller Dinge, geniesse ich es allein zu sein.

Aber letztendlich sind dies Erfahrungswerte die man im Laufe seines Lebens gesammelt hat, die zu dieser Erkenntnis führen, denn auch das habe ich gelernt, eigentlich ist man immer allein.

*Verneig*

Darla


Wenn die Nacht einfällt, bedeckt sie die Welt
mit undurchdringlicher Dunkelheit.
Kälte steigt vom Boden auf und verpestet die Luft.
Plötzlich...hat das eine neue Bedeutung.
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Cathy
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Cathy

488 Beiträge
Aus: Spiegelbild der Finsternis
Seit: 26.11.2009
(offline)

#98206 gepostet am 01/12/2009 11:56:42 Uhr
Seid gegrüsst.

Es erstaunt mich das Ihr alle doch ein Problem damit habt "allein" zusein.
Gut wann befasst man sich damit?
Eigentlich doch nur, wenn sich im Leben was verändert hat und nun grad hilfe benötigt wird und wieder keiner da ist.

Mir wurde mal gesagt, wenn man sein Herz öffnet ist man niemals allein.
Ich brach zuerst in schallendes Gelächter aus und meinte dann zerplatze ich... Nur allein "ich" bestimme, wer meine Gedanken und Gefühle teilen darf.

Ich genieße auf meine Weise, mein Allein sein und bin sehr glücklich damit.

Mit freundlichem Gruß
Cathy


Unsterbliche Wesen können nicht sterben...
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Sucht
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Sucht

411 Beiträge
Aus: Ludovico Technique
Seit: 28.11.2008
(offline)

#98227 gepostet am 01/12/2009 22:22:54 Uhr
Geschrieben von Cathy am 01.12.2009 11:56 Uhr:

Es erstaunt mich das Ihr alle doch ein Problem damit habt "allein" zusein.


Wer hat das gesagt? Ich fuer meinen Teil habe nie Stellung genommen, ob ich es gut oder schlecht finde alleine zu sein.


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Cathy
Altmitglied des inneren Kreises

Cathy

488 Beiträge
Aus: Spiegelbild der Finsternis
Seit: 26.11.2009
(offline)

#98238 gepostet am 03/12/2009 20:38:02 Uhr
Grüsse Euch werte Sucht!

Es lag nicht in meiner Absicht, Euch zu kränken.

Aber schauen wir bei jedem Einzelnen in die Zeilen der hier schrieb, (auch in meine) dann lese zumindest ich zwischen den Zeilen heraus, dass das Gefühl "Allein" zu sein doch einen jeden bedrückt.
Jeder hat von uns sich im Laufe seinenes Lebens damit abgefunden und Lösungen.
Ich selber schöpfe viel Kraft aus dem Alleinsein und die brauch ich um meiner Familie und meinen Berufen gerecht zu werden.

Ich arbeite in erster Linie als Familienhelferin und im zweitem nach Bedarf im Bestattungswesen. und da finde ich viele Hilflose die durch das allein sein komplett durchdrehen...

So nun mir nicht mehr böse sein.

Hochachtungsvoll

Cathy


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Sucht
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Sucht

411 Beiträge
Aus: Ludovico Technique
Seit: 28.11.2008
(offline)

#98267 gepostet am 06/12/2009 01:08:27 Uhr
Werte Cathy, ich war Euch keines Wegs boese, ich wollte nur meinen Standpunkt vertreten.

Fuer viele ist Allein sein negativ, was ich nicht wirklich verstehen kann, fuer mich ist es neutral, da es sich nur schwerlich einschaetzten laesst.


Herzlichst die Sucht


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Atlan
Mitglied des inneren Kreises

Atlan

266 Beiträge
Aus: ... wo Ich erwache ...
Seit: 13.12.2009
(offline)

#98518 gepostet am 15/12/2009 00:58:52 Uhr
Ich grüsse die Gemeinde:

Einsamkeit ...

Ich komme auf diese Welt, - ich bin "ein Same",
- was sollte ich sonst sein ?

Was ich an der Welt der Menschen noch nie verstanden habe, ist,
"dass sie immer sprechen und nie wissen wollen, was sie sagen"...
Sie bringen es auch ihren Kindern nicht bei, und sind dann stolz
darauf, dass diese "so normal" sind, sprich, "dass sie auch nicht
wissen wollen, was sie im eigentlichen aussagen"...

Wenn es normal für mich ist, "dass ich nicht weiss, was ich sage",
- bin ich gezwungen, "mich auf die Erklärungen anderer zu ver-
lassen", - das verhindert, dass ich "aus mir selber meiner Selbst
gewiss werde"...

- Und so ist es dann auch bei meinen Empfindungen,
- ich kenne keine eigenen Begriffe für sie, denn ich habe
niemals welche geschaffen...
- Ich kenne nur die Begriffe der Anderen,
- und wenn ich lerne "traurig zu sein über einen Zustand, den
sie traurig benennen, - so werde ich es"...

- Ich kenne keine "göttliche Schöpfungkraft aus mir",
- ich kenne nur "den Gott der Anderen". -

- Ich bin ein Sklave, darum leide ich unter den Begriffen
der Anderen, statt die Zustände zu erleben, die im
Eigentlichen meine Existenz ausmachen. -

- Das kann ich ändern, indem "Ich selbst benenne,
was ich selbst erlebe", - das hat nichts damit zu tun,
"was" ich erlebe, - sondern immer nur damit, "wie ich
mir gestatte, es zu erleben". -

- Dann bin ich einsam, - was sonst ?
- Gesellschaft ist ein Zusatzaspekt,
- etwas, "das von Aussen kommt",
- Ein Same jedoch bin ich aus mir selbst heraus. -

- meint Atlan. -


. - Was ich erfahre, wird Wirklichkeit. -
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Eryn
Neuling

Eryn

13 Beiträge
Aus: nähe Wien (NÖ)
Seit: 14.12.2009
(offline)

#98736 gepostet am 19/12/2009 23:16:32 Uhr
Werter Herr Atlan,
Liebe Mitleser Smilie

Ich habe Eure Worte mit Erstaunen gelesen und kann ihnen nur zustimmen Applause

Es ist immer wieder schön, und aufbauend zu wissen, dass Einsamkeit kein "Zustand" ist, sondern ein Gefühl, das man von sich aus selbst ändern kann/könnte, wenn man will/wollen würde.
Einsamkeit muss nichts Schlechtes sein. Man kann sich auch einmal auf seine eigenen Gedanken konzentrieren. Sie ordnen. Sie zusammentragen. Und ich persönlich kann mich besser konzentrieren, wenn ich alleine bin.
Und die Einsamkeit - wenn man scheinbar nur wenige an Freunden und Gleichgesinnten "besitzt", dem kann eigentlich auch immer abgeschafft werden. Man muss nur den Wunsch dazu verspüren, und sich nicht ablenken lassen, von dem schönen Gefühl Freude mit jemand anderem zu teilen - und wenn man diesen Wunsch für sich Tag ein - Tag aus weiter formuliert, dann kann es gar nicht anders sein - über kurz oder lang, wird man dann eine Situation in seinem Leben haben - ob mit Partner oder Freunden -, die einen selbst befriedigt und man sich nicht mehr von Einsamkeits-Gedanken "verschaukeln" lässt Smilie

Meine bescheidene Meinung dazu. Denn alles, was man sich wünscht, kann sich auch erfüllen, solange man es zulässt Smilie

Herzlichst,
~ Eryn


Es gibt kein "Besser" oder "Schlechter", nur Unterschiede. Diese müssen respektiert werden, egal ob es sich um die Hautfarbe, die Lebensweise oder eine Idee handelt.
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