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Vampir-Club Forum - #7525 - Das Phantastische und seine Realisierung::
Vampir-Club Forum Dienstag, 10. Dezember 2019
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Adamon
Altmeister

Adamon

436 Beiträge
Aus: Wo man mich verweilen lässt ...
Seit: 16.04.2010
(offline)

#7525 gepostet am 26/10/2015 18:22:23 Uhr (2 Antworten eingegangen, 1118x gelesen)
- Anmerkungen zu Auszügen von:

"Vampirismus" von Norbert Borrmann, - Diederichs-Verlag, ISBN: 978-3-424-35055-5:


62:

Roger Caillois:

"Im Phantastischen offenbart sich das Übernatürliche wie ein Riss in dem universellen Zusammenhang. -
Das Wunder wird dort zu einer verbotenen Aggression, die bedrohlich wirkt und die Sicherheit einer
Welt zerbricht, in der man bis dahin die Gesetze für allgültig uns unverrückbar gehalten hat. -
Es ist das Unmögliche, das unerwartet in einer Welt auftaucht, aus der das Unmögliche per definitionem
verbannt worden ist". -

Anm.: Was Ich für eine sehr geglückte Definition halte. -
"Das Unmögliche wurde aus der möglichen Welt verbannt"...
Was ist es nun, dass "die Möglichkeit dieser Welt" festlegt ?

Die Erfahrungen der Bewohner dieser Welt können es wohl nicht sein,
sonst könnte es nicht so viele "unmögliche Erfahrungen" geben. -
Also muss die Möglichkeit dieser Welt "jenseits der Erfahrungen Ihrer Bewohner"
festgelegt worden sein...

Und hier kommen Wir zum "Begriff der Übereinstimmung":
Das "Mögliche" wurde aufgrund von Übereinstimmungen festgelegt,
aufgrund von Übereinstimmungen von Personen, die das Unmögliche nicht erlebten. -
Mglw. geschah das aufgrund der Majorität dieser Personen, vielleicht aber auch aus
politischen Gründen, - doch, warum es immer auch geschah, - ändert es an einem nichts:

"Diese Übereinstimmung spiegelt nicht die Summe der erfahrbaren Welt wieder",
und somit nicht "die Summe der Erfahrungen, die die Personen, aus denen diese Welt besteht, machen". -
Und insofern "muss in erster Linie diese Übereinstimmung in Frage gestellt werden, und nicht
die, - mglw. unerwarteten, - Erfahrungen der Personen innerhalb dieser Welt",
- andernfalls handelt es sich bei dieser "möglichen Übereinstimmung" um eine Fiktion...

Diese Fiktion mag aus den besten aller Gründe errichtet worden sein, - was sie scheinbar nicht
wiederzugeben imstande ist, ist "die Welt, in der Wir leben". -

AvE. -

Weiter nach Borrmann:

Tzvetan Todorov "geht von einer natürlichen und einer übernatürlichen Ordnung aus und will den Begriff
- 63, - "phantastisch" nur dann verwendet wissen, wenn unentschieden bleibt, ob ein dargestelltes Ereignis
einer der beiden Ordnungen zugehört; denn sobald es sich als "natürlich" erweist, sei das Ereignis im besten
Fall "unheimlich", während es, gehört die Erklärung dem Bereich des "Übernatürlichen" an, "wunderbar" sei. -

Anm.: Was insofern sehr brauchbar ist, - weil es "das Wunder als mögliche Erfahrung integriert",
und nicht "ausserhalb der Welt" im Bereich des "Phantastischen", oder gar "Verrückten" ansiedelt. -

Und genau um diesen Bereich, "müssen Wir die Übereinstimmung dieser Welt erweitern",
sonst ist es nur eine Frage der Zeit, bis "die von den Menschen konstruierte Welt Verrückte schafft",
die man dann "auf das Weltkonstrukt hin zu therapieren versucht". -

Genau dort befinden Wir Uns mittlerweile, - und das bedeutet "das absehbare Ende dieser konstruierten Welt". -


Gesegnetes Sein, - Adamon. -



Kerze


"Es gibt drei Arten von Menschen:

- Solche, die SEHEN,
- Solche, die Sehen, wenn Sie
ES GEZEIGT BEKOMMEN und
- Solche, die NICHT SEHEN". -

(Leonardo da Vinci)
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Darlla
Vorstandsmitglied

Darlla

1410 Beiträge
Aus: zwischen der Hölle und dem Nirgendwo
Seit: 14.10.2008
(offline)

#106697 gepostet am 27/10/2015 12:12:50 Uhr
Lieber Adamon,

ein wunderbares Thema - vor allem die Anmerkungen sind mehr als sinngemäß treffend - hierzu fällt mir folgendes ein, obwohl ich heute ein wenig verwirrt bin....

Die Frage nach dem Ursprung des Universums wird besonders schwierig, wenn wir in Betracht ziehen, daß es in diesem Universum lebende Wesen gibt, auch Vampyre. Gemäß dieser Logik sind auch diese Wesen aus dem Urknall hervorgegangen und sind nichts anderes als eine komplizierte Kombination von Atomen. Etwas anderes oder etwas mehr können sie nicht sein, weil es laut der Urknalltheorie am Anfang nichts anderes als Atome gab. Das ist die unumgängliche Logik der Urknall- und Evolutionstheorie. Gäbe es mehr als nur Materie, würden diese Theorien sogleich in sich zusammenfallen, denn sie gehen axiomatisch davon aus, daß es nichts anderes als Materie gibt.

Diese Theorien der gegenwärtigen Wissenschaft entspringen dem vorgefaßten Denkschema (Paradigma) der linearen Entwicklung. Entspricht dieses Denkschema der Wirklichkeit, und darf man es einfach umdrehen, so wie man einen Film rückwärts laufen läßt?

Ein Beispiel:

„Wenn Galaxien sich tatsächlich vom Beobachter unserer Galaxis fortbewegen und weiter entfernte Galaxien sich schneller als nahe gelegene entfernen, ergibt sich daraus ein bemerkenswertes Bild des Universums. … Betrachtet man die Entwicklung des Universums als einen Film, so könnte mn sich leicht vorstellen, ihn rückwärts laufen zu lassen. Wenn man das tut, sieht man, wie das Universum immer kleiner wird. Schließlich gelangt man zu jenem Moment, wo seine gesamte Masse in einen unendlich dichten Punkt hineingezwängt ist. Von diesem Punkt und von diesem Moment an hat sich das Universum bis heute ausgedehnt. … Die einfache These von einem Anfang des Universums in der Zeit ist Astrophysikern mittlerweile derart geläufig, daß wenige von uns überhaupt noch einen Gedanken daran verschwenden.

Ich bin heute verwirrt Am Kopfkratzen / Nachdenken

In diesem Sinne.

Seid bedacht.

Darla Am Kopfkratzen / Nachdenken


Wenn die Nacht einfällt, bedeckt sie die Welt
mit undurchdringlicher Dunkelheit.
Kälte steigt vom Boden auf und verpestet die Luft.
Plötzlich...hat das eine neue Bedeutung.
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Adamon
Altmeister

Adamon

436 Beiträge
Aus: Wo man mich verweilen lässt ...
Seit: 16.04.2010
(offline)

#106698 gepostet am 27/10/2015 12:34:35 Uhr
Liebe Darla:

Ihr seid süss, wenn Ihr verwirrt seid,
- Ihr seid es sonst auch... Rose reich

Ich erkenne keinen wirklichen Zusammenhang zwischen dem
Eingangstheme und Eurer Antwort, - insofern erübrigt es sich gewissermassen Themen überblickbar anzubieten, um in inhaltlichen Diskussionen auszuarten...

Die Urknalltheorie wird meiner Ansicht nach ein wenig einseitig
interpretiert, - denn nur, weil es zu Anfang "nur" Atome gegeben haben soll, heisst das nicht, "das in diesen Atomen nicht auch andere Qualitäten als Materielle angelegt sein können". -

Diese Theorie wurde geschaffen, um eine gemeinsamen "Anfang" zu umreissen, - dieser Anfang bedeutet nichts anderes als "den Beginn einer vorstellbaren Bewegung". -

Es mag vor dieser vorstellbaren Bewegung unendlich viele nicht-vorstellbare Bewegungen gegeben haben, - und hier begegnen Wir erneut der sagenhaften Hybris des Menschlichen:

Davon auszugehen, "dass das Mögliche dort beginnt, wo Wir es verstehen", grenzt an das Absurde und ist die wohl unwissenschaftlichste Idee, die man je zu Felde führte...

Insofern können weitere Überlegungen wohl nur in einer Neuinterpretation dieser Ideen liegen und so ist es auch nicht wirklich von Bedeutung, "dass die Urknalltheorie gerne mit einer Überbetonung des Materiellen in Verbindung gebracht wird". -

Schade, das Ihr mit dieser Theorie nicht eine eigene These begonnen habt, - Ich versuche hier nämlich die, - für die Leser ohnehin nicht unbedingt leichten Inhalte möglichst verdaulich und unvermischt aufzuarbeiten...

Ich bin gerne bereit mich dafür zu entschuldigen, das Ich nicht ausreichend verwirrt bin. -


Gesegnetes Sein, - Adamon. -


Kerze


"Es gibt drei Arten von Menschen:

- Solche, die SEHEN,
- Solche, die Sehen, wenn Sie
ES GEZEIGT BEKOMMEN und
- Solche, die NICHT SEHEN". -

(Leonardo da Vinci)
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