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Vampir-Club Forum - #7654 - Warum gehorchen wir ?
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Darlla
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Darlla

1410 Beiträge
Aus: zwischen der Hölle und dem Nirgendwo
Seit: 14.10.2008
(offline)

#7654 gepostet am 03/04/2016 08:08:13 Uhr (2 Antworten eingegangen, 613x gelesen)
Liebe Gemeinde,

Warum gehorcht man? Warum fällt es dem sonst so inkonsequenten, launischen und unvorhersehbaren Menschen so leicht, einer kleinen Gruppe von seinesgleichen zu gehorchen? Tut er dies aus Berechnung oder aus Pflichtgefühl, aus Eigennutz oder aus Zwang? Ist es vorstellbar, dass man in demokratischen Strukturen einfach deshalb gerne gehorcht, weil einem viele Vorgaben nachvollziehbar erscheinen?

Ich bin gespannt auf Eure Meinungen.

Herzlichst.

Darla


Wenn die Nacht einfällt, bedeckt sie die Welt
mit undurchdringlicher Dunkelheit.
Kälte steigt vom Boden auf und verpestet die Luft.
Plötzlich...hat das eine neue Bedeutung.
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Adamon
Altmeister

Adamon

436 Beiträge
Aus: Wo man mich verweilen lässt ...
Seit: 16.04.2010
(offline)

#107298 gepostet am 05/04/2016 18:14:50 Uhr
Mylady Darla:

Eine grossartige Frage, - doch Ich würde sie nicht
mit einem "Wir" verallgemeinern...

Ich meine, das es sehr viele Gründe gibt,
warum sich das Indivuum zu Gehorsam verleiten lässt:

Furcht scheint mir das Grundmotiv dahinter zu sein,
- man fürchtet den Verlust des Arbeitsplatzes,
- infolge dessen gehorcht man seinem Arbeitgeber. -

Man fürchtet den Ansichtsverlust der Gesellschaft,
- daher gehorcht man ihren Vorstellungen, bzw. dem,
was man dafür hält. -

Aus der Psychologie wissen Wir, das Furcht kein rein
negatives Gefühl ist, sondern den betroffenen Organismus
in einen ekstaseähnlichen Zustand versetzt, von dem man
abhängig werden kann, - derlei Betroffene suchen dies immer
wieder und suchen daher Personen, die Gehorsam erzwingen,
- das ist eine Spielart des Masochismus. -

"Gehorchen" setzt voraus, das man "die Position bzw. die
Ansicht eines/r Anderen über die Eigene stellt",
- Individuen, die das nicht tun, gehorchen auch nicht. -

Und es gibt "Strategien des Gehorchens", - manche Personen
"erwecken den Eindruck, zu gehorchen", um z.B. in eine
Position zu gelangen oder aber auch, um mehr Geld zu
verdienen. -

Es ist ein ungemein weites Feld, das Ihr hier ansprecht,
und es ist gewiss sehr lehrreich, es bei sich und anderen
zu beobachten und zu hinterfragen. -


- Gesegnetes Sein, - Adamon. -



Kerze


"Es gibt drei Arten von Menschen:

- Solche, die SEHEN,
- Solche, die Sehen, wenn Sie
ES GEZEIGT BEKOMMEN und
- Solche, die NICHT SEHEN". -

(Leonardo da Vinci)
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Darlla
Vorstandsmitglied

Darlla

1410 Beiträge
Aus: zwischen der Hölle und dem Nirgendwo
Seit: 14.10.2008
(offline)

#107300 gepostet am 08/04/2016 10:02:59 Uhr
Ihr Lieben,

Lieber Adamon,

das ist ein sehr interessanter Ansatz und das Feld zum diskutieren ist weit gespannt.

Aber "Gehorchen" kann unter Umständen auch Freude bereiten und man kann ebenfalls in einen Zustand der Ekstase verfallen, das kann unter Umständen auch süchtig machen.

Paradoxerweise beruht die echte Freiheit des "Gehorchens" nach Sartre allein auf der Gesamtheit des persönlichen Handelns, aber wie begründet der berühmte französische Existentialist das? Weil der freie Mensch nicht seinem Wesen gehorcht - er ist nur das, was er tut, getan hat oder zu tun gedenkt.

Doch ist es so leicht, frei zu sein und diese radikale Macht zu verantworten? Ist es nicht viel verlockender, sich auf eine Rolle festzulegen, um sich nicht mehr fragen zu müssen: Wer bin ich? und die Grundfrage in seinem Kern festzulegen ?

Herzlichst,

Darla

[ Nachricht wurde von Darlla am 08.04.2016 um 10:15h bearbeitet ]


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