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Vampir-Club Forum - #7472 - Religion & Gothic - Wie lässt sich das vereinbaren ?
Vampir-Club Forum Samstag, 28. März 2020
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Kindererziehung bei Goth*s
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Darlla
Vorstandsmitglied

Darlla

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Aus: zwischen der Hölle und dem Nirgendwo
Seit: 14.10.2008
(offline)

#7472 gepostet am 04/10/2015 10:47:24 Uhr (Noch keine Antwort eingegangen, 1052x gelesen)
Liebe Gemeinde,

Die Zugehörigkeit einer Person zur Gothic-Kultur ist unabhängig vom Glauben und Religionszugehörigkeit. Goth's beschäftigen sich intensiv mit dem Thema Religion und ziehen individuelle Schlüsse, weshalb eine eindeutige Zuordnung nicht möglich ist. Einige Teile der Szene lehnen die Institution Kirche, z.B. aufgrund ihrer Kritik an deren Verfehlungen im Laufe der Geschichte, allerdings völlig ab. Bei manchen Goth's kann man eine Sehnsucht nach den Ursprüngen des Glaubens und dem Heidentum feststellen, welches durch die Kirche gewaltsam zerstört wurde. Das drückt oftmals den Wunsch nach den eigenen Ursprüngen und Wurzeln aus. Mystik war zu Urzeiten ein zentrales Thema des alltäglichen Lebens. Viele Goth*s versuchen sie wiederaufleben zu lassen.

Obwohl sich etliche Anhänger der Gothic-Bewegung ganz klar vom Satanismus distanzieren und ein völlig anderes Lebensgefühl auszudrücken versuchen, werden sie auf Grund ihrer äußeren Erscheinung oft mit diesem in Verbindung gebracht und von Außenstehenden belächelt oder gar als potentiell gefährlich eingestuft. Häufig wird mit okkulten Symbolen, z. B. dem vorchristlichen Pentagramm oder dem Petruskreuz, zum Zwecke der Provokation gespielt.

Oft ist es jedoch nur die in der Szene verbreitete Faszination an Mystik, die Goth's zum Tragen okkulter Symbole bewegt. Die gesellschaftlichen Vorurteile treffen allerdings die in sich uneinheitliche Szene in ihrer Gesamtheit. Sie mögen gerade bei jüngeren Personen, die in diese Subkultur hineinwachsen, den Glauben verstärken, eine Ablehnung des christlichen Glaubens oder gar eine Hinwendung zum Satanismus sei Voraussetzung, um als Szeneangehöriger anerkannt zu werden. Dies ist jedoch absolut nicht der Fall. Die Szene honoriert eher Individualismus, als Zugehörigkeit zu einer bestimmten, dogmatisch geprägten Glaubensgemeinschaft. Insofern gehört die Gothic-Kultur zu den aufgeschlossenen und toleranten Subkulturen unserer Gesellschaft.

In der Gothic-Szene sind sehr viele Religionen enthalten. Nur ein sehr kleiner Teil der Szene ist Christlich geprägt. Ich werde 2 der meist verbreitetsten Religionen aufzeigen:

GERMANISCHES HEIDETUM:

Die Religion der Germanen ist insgesamt betrachtet, über die Zeit- und Kulturräume der einzelnen germanischen Völker und Stammesgruppen hinweg, eine dezentral auf lokale Kultzentren bezogene Religion.

Die religionswissenschaftliche Klassifizierung in den Nordgermanischen, südgermanischen und gesonderten angelsächsischen Kultus erschließt sich aus der allgemeinen Quellenlage der schriftlichen und archäologischen Zeugnisse und den historischen Entwicklungen und Ereignissen. Grundliegende Merkmale sind durch Vergleiche mit anderen europäischen historischen Religionen (Rom, Griechenland, Kelten) aus einer rudimentär erschlossenen indogermanischen Urreligion ererbt. Eine Beeinflussung hat sich durch den kulturellen und wirtschaftlichen Kontakt schon vor der Zeit der beginnenden Auseinandersetzungen mit Rom ergeben, auch zu den Keltenund Slawen.

Der religiöse Kult und der damit verbundene Ritus war nie konstant, sondern muss immer auch unter den gesamtpolitisch-kulturellen Verhältnissen betrachtet werden, welchen die einzelnen Gruppen ausgesetzt waren und welchen die jeweiligen Zeugnisse zugeordnet sind. Grundsätzlich prägend für die germanische Geschichte – und folglich auch für die germanische Religionskultur– war der Übergang von der Jagdgesellschaft zur agrarisch bäuerlichen Kultur und der Übertritt zur christlichen Religion. In der ca. 2000-jährigen Periode, zwischen diesen epochalen Zäsuren, war die germanische Religion als solche mit ihren regionalen Unterschieden in ihren Grundzügen relativ homogen.

Der Zusammenhalt der germanischen Stämme wurde vor allem durch gemeinsamen Götter- und Ahnenkult und Opferhandlungen begründet. Teilweise kamen auch verschiedene Stämme zu gemeinsamen Riten zusammen und bekräftigten so ihr Bündnis. Allgemein waren die religiösen Handlungen der germanischen Kulturen jedoch sehr vielfältig. Unter den Göttern sind Odin (Wodan), Thor (Donar) und Freyja die bekanntesten Namen, die sich auch in unseren heutigen Wochentags Namenwiderspiegeln. Tempelbauten wie bei den Römern sind nicht bekannt. Die Götter wurden auf Waldlichtungen, in heiligen Hainen und an heiligen Gewässern bzw. Mooren verehrt – teilweise mit Menschen- und Tieropfern. Auch Waffen und andere militärischen Ausrüstung wurden an Seen geopfert. Entsprechend den weiblichen Gottheiten gab es Priesterinnen und Seherinnen.


WICCA

Wicca versteht sich als die „Religion der Hexen“, und die meisten Anhänger bezeichnen sich auch selbst als Hexen . Manche anderen Glaubensgemeinschaften, insbesondere orthodoxe Christen, sehen im Wicca hingegen eher einen Hexenkult, wobei dieser Begriff, vor allem in der Anfangsphase der Entwicklung von Wicca, auch von Anhängern verwendet wurde und teilweise immer noch verwendet wird. Es bestehen zahlreiche Parallelen zum feministischen Kult der Großen Göttin; im Wicca sind aber, entgegen der reinen Göttinnenspiritualität, eine weibliche Göttin und ein männlicher Gott gleichberechtigte Partner und Repräsentanten einer polaren Natur. Die meisten Wicca verstehen Wicca als eine Form von wiederbelebter Naturreligion und als eine Glaubensrichtung des Neuheidentums.


In diesem Sinne.

Seid bedacht.

Darla

[ Nachricht wurde von Darlla am 04.10.2015 um 10:58h bearbeitet ]


Wenn die Nacht einfällt, bedeckt sie die Welt
mit undurchdringlicher Dunkelheit.
Kälte steigt vom Boden auf und verpestet die Luft.
Plötzlich...hat das eine neue Bedeutung.
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