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Vampir-Club Forum - #7645 - Ist es Verrat am Koran - Ihn zu deuten ?
Vampir-Club Forum Mittwoch, 16. Oktober 2019
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Vampir-Club Forum » Religion, Okkultismus, Esoterik » Ist es Verrat am Koran - Ihn zu deuten ?

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Darlla
Vorstandsmitglied

Darlla

1410 Beiträge
Aus: zwischen der Hölle und dem Nirgendwo
Seit: 14.10.2008
(offline)

#7645 gepostet am 21/03/2016 13:07:13 Uhr (3 Antworten eingegangen, 906x gelesen)
Liebe Gemeinde,

gerade ein Thema dem man sich nicht entziehen kann.

Die Eingangsfrage ==> Ist es Verrat am Koran - Ihn zu deuten ?

Gibt es die eine richtige Auslegung des Korans? Worin besteht wahre Loyalität: in blinder Treue zum Text oder zur Tradition, oder in deren kritischer Prüfung? Lässt sich auf das Studium des Korans das Nietzsche-Zitat aus "Die fröhliche Wissenschaft" anwenden: "Geh nur dir selber treulich nach: - So folgst du mir - gemach! gemach!"? Ist im Islam eine politische Philosophie und eine aufklärerische Tradition enthalten?



Wie seht Ihr das ?

Seid bedacht.

Darla


Wenn die Nacht einfällt, bedeckt sie die Welt
mit undurchdringlicher Dunkelheit.
Kälte steigt vom Boden auf und verpestet die Luft.
Plötzlich...hat das eine neue Bedeutung.
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Adamon
Altmeister

Adamon

436 Beiträge
Aus: Wo man mich verweilen lässt ...
Seit: 16.04.2010
(offline)

#107281 gepostet am 21/03/2016 22:03:18 Uhr
Verehrte Darla:

Ich wüsste nicht, warum Ich mich diesem Thema nicht
entziehen könnte ?

Der Koran ist die heilige Schrift der Moslems,
- Ich bin kein Moslem, - und ungeachtet der Moslems,
die nun zu Uns ziehen, - ist und bleibt es Ihre
Angelegenheit. -

Es gibt in Europa auch sehr viele Christen,
- und es ist Ihre Angelegenheit, das Abbild eines Gefolterten
anzubeten, - wenn es Ihnen Freude bereitet,
- warum nicht ?

Wer bin Ich, das Ich die Freude eines/r Anderen
gering schätze, nur weil Ich sie nicht teile ?

Wenn sich jemand jedoch erdreistet, mir vorzuschreiben,
was mir Freude zu bereiten hat, wird Er/Sie sein/Ihr
blaues Wunder erleben, - denn meine Freude ist meine
Angelegenheit. -

Und da Ich ein Medienbenutzer, jedoch kein Mediensklave
bin, - gewähre Ich Medien nicht die Macht, zu bestimmen,
was mich zu bewegen hat. -

Ich bewege mich, wenn mir danach ist, in die Richtung
die Ich wünsche, - soviel zu mir. -


Gesegnetes Sein, - Adamon. -


Kerze


"Es gibt drei Arten von Menschen:

- Solche, die SEHEN,
- Solche, die Sehen, wenn Sie
ES GEZEIGT BEKOMMEN und
- Solche, die NICHT SEHEN". -

(Leonardo da Vinci)
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silentsleep
Anwärter des inneren Kreises

silentsleep

149 Beiträge
Seit: 12.02.2011
(offline)

#107287 gepostet am 24/03/2016 09:05:28 Uhr
Werte Anwesende,

Ich teile Adamons Ansicht. Jedem das seine, solange er dadurch niemanden etwas vorschreibt.

Der Islam, ist zurzeit ein Thema, das brenzliger nicht sein könnte.
Dennoch ist es wichtig sich nicht in Angst versetzten zu lassen.

Aber zurück zum Thema:
Ich für meinen Teil bin immer fasziniert von alten Schriften gewesen, zu sehen wie die Menschen früher dachten, und genau das ist das Schlagwort: früher

(Ich musste diesen Abschnitt mehrmals überarbeiten, da es sonst zu beleidigend gewirkt hätte)
Meiner Meinung nach, ist es nicht ratsam, Regeln zu befolgen die in einem Buch stehen, welche vor Jahunderten - wenn nicht Jahrtausenden niedergeschrieben wurden. Die Welt verändert sich, die Menschen verändern sich, der Fortschritt und die Wissenschaft haben in den letzten 200 Jahren alles verändert.
Aber das ist meine bescheidenen Ansicht.

Zurück zum Thema:
Wir kennen es aus Textnachrichten. Ein Freund gibt einem Anweisung per SMS, und man steht am Ende mit de Handy in der Hand da und denkt sich: Meinte er das jetzt so, oder so?
Man denke nur an Millionen Tennager auf der Welt, die ihren Bildschirm anstarren und versuchen einen tieferen Sinn, oder eine versteckte Botschaft in den Zeilen ihres Schwarms zu finden. Und sie werden fündig werden.

Der Mensch ist ein Meister im Interpretieren. Wer etwas sucht, wird auch immer irgendetwas finden, dass seine Ansichten bestärkt. Und besonders in alten Schriften, seien es nun die Bibel, der Koran oder die Thora, lassen sich leicht in verschiedene Richtungen auslegen.
Nicht umsonst lässt Goethe seinen Faust am Anfang seines Buches eine ganze Weile lang für seinen Leser philosophieren, wie denn die Bibel aus dem Hebräischen genau zu übersetzten wäre.

Fakt ist - wenn irgendwo Spielraum für Auslegung ist, wird auch immer etwas ausgelegt werden. Punkt. Wie genau der Verfasser eines solchen Buches es gemeint hat wird immer nur er selbst wissen.

Ich glaube, dass jede Regligion in ihren Wurzeln eine friedliebende Religion ist, die im Grunde nur als Regelwerk einer Gesellschaft dienen sollte. Doch wer nur nach Brutalität und Macht sucht, wird selbst in einem freidliebenden Werk Blut finden.

Die Interpretation eines Werkes, spiegelt oft nur das Wesen desjenigen wieder, des es interpretiert.

Stille Grüße
silent


Die Hoffnung ist wie ein Floh.
Einmal gehabt, wird man sie nie wieder los.
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Adamon
Altmeister

Adamon

436 Beiträge
Aus: Wo man mich verweilen lässt ...
Seit: 16.04.2010
(offline)

#107292 gepostet am 25/03/2016 08:23:22 Uhr
Ich danke Euch für Eure Worte, liebe Silent. -

Zum Thema "Interpretation" oder "Wörtlichnahme
heiliger Schriften" hier ein Beispiel in Bezug auf die Bibel,
wenn man sie wörtlich nimmt:

"a) Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, dass dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1:9). Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?

b) Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?

c) Ich weiß, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24). Das Problem ist: Wie kann ich das wissen? Ich habe versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.

d) Lev. 25:44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, das würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen?

e) Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35:2 stellt deutlich fest, dass er getötet werden muss. Allerdings: Bin ich moralisch verpflichtet, ihn eigenhändig zu töten?

f) Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer, ein Greuel darstellt (Lev. 11:10), sei es ein geringeres Greuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?

g) In Lev. 21:20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben, dass ich Lesebrillen trage. Muss meine Sehkraft perfekt sein oder gibt es hier ein wenig Spielraum?

h) Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Lev. 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?

i) Ich weiß aus Lev. 11:16-8, dass das Berühren der Haut eines toten Schweins mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Fußball spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe?

j) Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev. 19:19 weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt.

Darüber hinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev. 24:10-16)?

Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen? (Lev. 20:14)"


Es stellt sich also die Frage, welchen heutigen Sinn eine alte, heilige Schrift macht, wenn man sie nicht versucht, sie neuzeitlich zu deuten... ?


Gesegnetes Sein, - Adamon. -


Kerze


"Es gibt drei Arten von Menschen:

- Solche, die SEHEN,
- Solche, die Sehen, wenn Sie
ES GEZEIGT BEKOMMEN und
- Solche, die NICHT SEHEN". -

(Leonardo da Vinci)
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