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Vampir-Club Forum - #7491 - Die politische Perspektive:
Vampir-Club Forum Mittwoch, 18. Juli 2018
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Vampir-Club Forum » Politik & Wirtschaft » Die politische Perspektive:

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Adamon
Altmeister

Adamon

434 Beiträge
Aus: Wo man mich verweilen lässt ...
Seit: 16.04.2010
(offline)

#7491 gepostet am 09/10/2015 05:31:50 Uhr (6 Antworten eingegangen, 992x gelesen)
Liebe Gemeinschaft:

Wir leben in einer hochinformierten Zeit, - zumindest sorgt man dafür, das Wir das annehmen...

Ich bin immer wieder erstaunt mit welcher Selbstsicherheit
Personen, die ihre Informationen den Medien entnehmen,
politische Bewegungen, die sie denselben Medien entnehmen,
einzuschätzen und zu dokumentieren imstande sind...

Ich möchte das keineswegs kritisieren, - bin Ich doch selber ein Verfechter eigengeistiger Informationsaufarbeitung, - nur finde Ich, - wenn man schon politische Konzepte hinterblickt, - sollte man sich auch die Mühe machen, eine "eigengeistige politische Grundlage" zu entwerfen, - zum Einen, um sich selber besser einschätzen zu können, - und auch, um anderen einen Einblick in die eigene Sichtweise zu bieten, - natürlich auch auf die Gefahr hin, sich zu gefährden, - denn erst ab diesem Punkt gibt man der Welt auch die Möglichkeit, kritisiert zu werden. -

Um nicht in reinem Senf auszuarten, habe Ich beschlossen, diesbezüglich mit persönlichem Beispiel voranzugehen, und biete auf http://web-animationen.jimdo.com/ einen Einblick in das, "was warum für mich Politik sein muss". -

In diesem Sinne wünsche Ich erhellende Momente
und zauberhafte Unterhaltung. -


Gesegnetes Sein, - Adamon. -


Kerze


"Es gibt drei Arten von Menschen:

- Solche, die SEHEN,
- Solche, die Sehen, wenn Sie
ES GEZEIGT BEKOMMEN und
- Solche, die NICHT SEHEN". -

(Leonardo da Vinci)
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Laura
Anwärter des inneren Kreises

Laura

148 Beiträge
Seit: 10.09.2015
(offline)

#106519 gepostet am 09/10/2015 19:37:48 Uhr
Lieber Adamon,

ich gebe inständig Euch recht, jedoch manchmal bedarf es nur eine Information weiter zu leiten ohne persönlichen Einfluss.
Bei Gesprächen stell ich oft fest, dass viele Leute im Moment, keine klare politische Meinung besitzen. Sie schwanken und sind sich selbst ihrer Worte nicht sicher, - selbst Politiker, die in dieser Zeit ihrer Partei beruflich treue zeigen, aber gedanklich in einer Anderen hängen.

Aber vielleicht ist dass, wahrlich der Punkt, Änderungen zu schaffen.

verneige mich
Laura


Es gibt weder streng genommen,
Vampire, Hexen noch Dämonen.
Jedenfalls nicht biologisch.
Ihr seid nichts als Menschen,
mit besonderen Eigenschaften.
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Adamon
Altmeister

Adamon

434 Beiträge
Aus: Wo man mich verweilen lässt ...
Seit: 16.04.2010
(offline)

#106521 gepostet am 09/10/2015 21:34:57 Uhr
Liebe Laura:

Zumindest in mir erweckt die allerorts beobachtbare
politische Unstimmigkeit den Wunsch den/ die Einzelne/n
zu persönlicher Stellungnahme zu bewegen. -

Damit mache Ich mir nicht nur Freunde, - denn es ist eine
ungemein verbreitete Angewohnheit, "sich bewusst hinter
halbgaren Aussagen zu verbergen", - sei es aus Gründen der
Manipulation, oder auch nur aus der fehlenden Bereitschaft
heraus, durch persönliche Positionierung greifbar gemacht zu
werden...

Mit liebem Gruß, - Adamon. -


Multiuniverselle Politik


"Es gibt drei Arten von Menschen:

- Solche, die SEHEN,
- Solche, die Sehen, wenn Sie
ES GEZEIGT BEKOMMEN und
- Solche, die NICHT SEHEN". -

(Leonardo da Vinci)
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Pernox
Neuling

24 Beiträge
Seit: 28.07.2010
(offline)

#106769 gepostet am 07/11/2015 20:39:55 Uhr
Schönen guten Abend,

ich persönlich würde es nicht mal als politische Unstimmigkeit bezeichnen, sondern viel mehr als politische Gleichgültigkeit, was ich für noch gefährlicher halte.

Ich kann Euch gut verstehen, werter Adamon.

Man sieht zur Zeit beispielsweise bei den "Anti-Pegida-Demo's" sehr gut, was es bedeutet, sich nicht durch eine persönliche Positionierung greifbar zu machen.

Die Politik ist vertreten, die Kirche, viele viele Mensche, denn gegen Rechts sein ist cool! Aber den Großteil dieser Menschen sieht man nicht auf Friedensdemo's, wo Gründe und Ursachen angesprochen werden, wo konkret kritisiert wird. Da haben dann Menschen von "Rang und Namen" Angst um ihren guten Ruf, keine Standpunkte, nur Doppelmoral.


Womit wir bei den anfangs erwähnten Informationen wären. Um einen Standpunkt zu beziehen, muss man möglichst viele Sichtweisen nachvollziehen können. Habe da einen schönen Text aus dem Netz der hier sehr gut passt:

Im Fach Sozialwissenschaften hielt unser Professor heute ein schwarzes Buch hoch und sagte: "Dieses Buch ist rot!". Die ganze Klasse protestierte einstimming und rief: "Nein!".

Der Professor seinerseits beharrte darauf und sagte: "Doch, ist es!". Unr wir wiederholten: "Das ist nicht richtig!". Er drehte das Buch um- und die Rückseite war rot!

Der Professor blickte in unsere beschämten Gesichter und meinte: "Sage niemals jemanden, er liege falsch, solange du die Dinge nicht aus seiner Perspektive gesehen hast!"


Hochachtungsvoll

Pernox

[ Nachricht wurde von Pernox am 07.11.2015 um 20:41h bearbeitet ]


„Das sicherste Fundament, auf dem diese Vollkommenheit sich zu erheben vermag, dass ist die Demut, denn wessen Natur hier in der tiefsten Niedrigkeit kriecht, dessen Geist fliegt auf zur höchsten Höhe der Gottheit.“
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Adamon
Altmeister

Adamon

434 Beiträge
Aus: Wo man mich verweilen lässt ...
Seit: 16.04.2010
(offline)

#106770 gepostet am 08/11/2015 00:47:36 Uhr
Werter Pernox:

Politische Gleichgültigkeit betrachte Ich nicht unbedingt als Gefahr, - nicht, wenn die sog. "Gleichgültigen" sich dem Thema völlig entnehmen und nicht unter dem Deckmantel ihrer Gleichgültigkeit anderweitig politisch aktiv werden...

"Gegen Rechts Sein" ist keineswegs cool, sondern das Ergebnis einer sozialen Grundüberlegung, - rechte Ideologie nimmt es für sich in Anspruch, "Ihre Heimat als Besitz zu betrachten und gegenüber sog. Nicht-Besitzenden zu verteidigen", - eine Einstellung, die einer gewissen Entwicklungsstufe entspricht, die evolutionär nötig war, durchschritten zu werden, - die jedoch den zukünftigen Aufgabenstellungen dieser Menschheit nicht entsprechen kann, - die sich durch das Auflösen der Nationalitäten und dem Finden einer geeinten Menschheit ausdrückt, - es ist verständlich, dass das alte Ängste schürt, - man wird diese Probleme jedoch nicht durch das Anwenden gewaltbereiter Menschentrennung lösen können. -

"Um einen Standpunkt zu beziehen, muss man möglichst viele Sichtweisen nachvollziehen können."

- Hierbei kann Ich Euch nur völlig zustimmen, - es ist gerade die Hinzunahme der "anderen Perspektive" / des Gegensätzlichen, - des völlig Anderen, - das es Uns ermöglicht, das Ausmass der Bereitschaft zu erkennen, derer Wir bedürfen, um einer zukünftigen Menschheit zu entsprechen. -


Gesegnetes Sein, - Adamon. -



Kerze


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- Solche, die Sehen, wenn Sie
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(Leonardo da Vinci)
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Srontgorrth
Neuling

5 Beiträge
Seit: 24.05.2016
(offline)

#107355 gepostet am 27/05/2016 21:29:51 Uhr
Ich finde es auch gleichermaßen sympathisch und hilfreich, wenn jemand sozusagen Zeugnis ablegt über seine politische Perspektive und die Standpunkte, die für ihn/sie unverhandelbar sind. Es erleichtert das persönliche Gespräch und bringt mehr Erkenntnisgewinn zustande, als wenn sich jemand von Phrase zu Phrase entlang hangelt.

Noch mehr als im privaten Gespräch würde ich mir ein solches Bekenntnis von etablierten Politikern wünschen, die zwar oft aus Parteiräson gegen ihre eigene Auffassung stimmen müssen, dabei allerdings nicht klar wird, welche inneren Gewissenskonflikte und Positionskämpfe einer paradoxen Handlung/Abstimmung zugrunde liegen. Ohne eine solche Verortung erscheinen heutzutage viele Spitzenpolitiker glattgebügelt und kantenlos. Denn leider ist die "souveräne Unschärfe" und die Wandlungsfähigkeit in Grundüberzeugungen ein pragmatischer Handlungsvorteil, von dem unsere Bundesmutti, aber auch eine Hillary Clinton den derzeit wohl prominentesten Gebrauch machen. Ich halte es für die politische Kultur überaus abträglich, wenn ein Übermaß an Beliebigkeit von Führungsämtern auf die Bevölkerung ausstrahlt. Da wäre ein a priori einsehbares, eigenständiges politisches Glaubensbekenntnis bei vielen Themen sehr hilfreich (selbst wenn sie im schwierigen Einzelfall dem Sachzwang geopfert werden müssen).

Im Pro-/Contra-Pegida-Kontext erlebe ich allgemein wenig Bemühen um Reflektion, wenn es um die Standpunkte der Gegenseite geht, wobei die Contraseite natürlich die politische Korrektheit und das Establishment hinter sich weiß. Ich habe große Schwierigkeiten damit, Wertungen im Sinne einer qualitativen Bewusstseinsentwicklung abzugeben, denn auch diese folgt letztlich dem jeweiligen Kulturmuster und oftmals einem Leitnarrativ. Der alte Satz "Wer Menschheit sagt, der will betrügen" entfaltet hier seine Gültigkeit. Denn so einleuchtend es mir erscheint, dass der Buschkrieg mit dem Nachbarstamm nicht mehr zeitgemäß ist, so nachvollziehbar empfinde ich es auch, wenn eine Bevölkerung selbst über Schlüsselfragen ihrer Staatlichkeit bestimmen möchte, wozu auch die im eigenen Ermessen befindliche Grenzsicherung gehört.

Das kollektive moralische Überlegenheitsgefühl stimmt mich nachdenklich und skeptisch, nicht nur, wenn es vom Islamischen Staat und dessen Wertevorstellungen herrührt.

[ Nachricht wurde von Srontgorrth am 27.05.2016 um 21:31h bearbeitet ]

[ Nachricht wurde von Srontgorrth am 27.05.2016 um 21:49h bearbeitet ]


----------
"Tritt eine Idee in einen hohlen Kopf, so füllt sie ihn völlig aus – weil keine andere da ist, die ihr den Rang streitig machen könnte."
- Charles de Montesquieu
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Adamon
Altmeister

Adamon

434 Beiträge
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Seit: 16.04.2010
(offline)

#107356 gepostet am 27/05/2016 22:03:55 Uhr
Ich für meinen Teil bin mir für meine Entscheidung,
nie eine politische Position angestrebt zu haben, sehr dankbar...

Natürlich wünschen Wir Uns aufrechte, ehrbare Politiker,
deren einziges Ziel es ist, die nächste kulturelle
Hochblüte anzustreben, - nur gibt es eben eines,
- leider oder Gott sei Dank, - nicht:

"Das nicht-manipulierbare Gehirn". -

Politiker sein bedeutet, - ununterbrochen mit Individuen
konfrontiert zu sein und Austausch betreiben zu müssen,
die aus sehr krass anderen Motivationen heraus Ihre
Positionen bezogen haben:

Da gibt es die reine Machtgier, die Sucht der
Eigenrepräsentation, der Wunsch zu manipulieren,
den Zwang, der/die Klügere zu sein, - und all dies versucht
man nun dem Volk so zu präsentieren, das es eine/n
auch noch wählt...

All dies ist dermassen weit vom natürlichen Bewusstseinsanspruch einer aufrecht an sich
arbeitenden Persönlichkeit entfernt, das es mich immer wieder
erstaunt, wie lange im speziellen an Konstruktivität
interessierte Politiker das aushalten. -

Wenn Wir Uns jetzt noch vergegenwärtigen, das ein sog.
"politischer Alltag" zumeist 16 Stunden lang dauert,
ist es eher verblüffend, wie cool die Damen und Herren
da oben agieren. -

Und natürlich bedeutet Zusammen-Sein immer Identifikation:

Ob es nun bewusst oder unbewusst geschieht,
- Du identifizierst Dich mit dem, was Du an Dich heranlässt
und das bedeutet "es färbt auf Dich ab"...

Wenn Wir dann noch Härtethemen, wie die
In-Ausländerdebatte hinzunehmen, - innerhalb derer
es absolut verständlich ist, das man die ständige
Konfrontation mit dem Fremden fürchtet, das jedoch
nie dauerhaft fernbleiben kann, auf einem Planeten, den
man nicht verlassen kann und dessen Rohstoffe rapide schwinden, - wird die Kritik am Politiker zum reinen Hohn,
- denn wer kritisiert denn, wenn nicht der/diejenige, der/die
deshalb zu kritisieren imstande ist, weil Er/Sie selber
niemals die Positionen einzunehmen bereit wäre, die
Er/Sie kritisiert ?


Gesegnetes Sein, - Adamon. -


Kerze


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