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Vampir Geschichten

Kurzgeschichten über die Nachtwesen

Liebesgeschichte zweier Vampire


(Mittel: 5100 Zeichen)
 Lilienschwert Online seid 14.09.2006
(948 mal gelesen)

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Im Jahre 1839 durchstreifte ein braunhaariger gut gebauter Vampir die Straßen von Inverness, sein Name war Anicus.
Als er auf der Suche nach einem Opfer gerade die Straßen durch streifte, hörte er plötzlich einen wunderschönen Gesang, er folgte der Melodie und sah durch ein Fenster, dort stand eine junge Frau, diese beäugte gerade ihr Spiegelbild. Die junge Frau bemerkte die Anwesenheit vor dem Fenster und ließ ihre Fangzähne aufblitzen und übermittelte Anicus dann im Geiste: „Tretet ruhig ein, ich beiße nicht.“ So trat Anicus in den Raum in dem diese Frau lebte. Er sah sie von oben bis unten an und bemerkte ihre Schönheit.



Die Frau lächelte und sagte dann: „Mein Name ist Katrin, darf ich fragen was sie hier her bringt?“ Anicus schrak aus seinen Gedanken. „Ich bin Anicus, ich war von eurer Stimme so verzaubert das ich ihr gefolgt bin.“ In Katrins Wangen stieg ein leichte rötliche Färbung. „Ich danke für dieses Kompliment.



Ihr scheint noch nicht lange in Inverness zu sein, sonst wert ihr mir aufgefallen.“ „Nun ich bin heute Nacht erst eingetroffen.“ Katrin musterte nun Anicus von oben bis unten und ihr fiel auf das er sehr gut gekleidet war. „Darf man fragen was sie hier her führt. Ihr seht so aus als ob ihr irgendwo schon eine feste Behausung habt.“ Diesmal fing Anicus an zu lächeln. „Mich führte mein Durst in diese Stadt.



Doch dann hörte ich ihren lieblichen Gesang, was für ein Lied war das?“ Katrin schaute schüchtern zu Boden und antwortete: „Ein gälisches Lied, meine Mutter hatte es mir einst beigebracht.“ „Es war wunderschön, singt ihr öfters?“ „Eigentlich nur wenn ich alleine bin, ich muss gestehen ich habe zu spät gemerkt das sich noch ein Vampir hier in Inverness aufhält.“ Anicus sah sie an und sagte dann: „Das hätte aber auch gefährlich werden können. Aber keine Sorge ich werde ihnen kein Leid antun, ich bin ein friedvoller Vampir, ich bin lieber mit jemanden als dagegen.“ Katrin lächelte.


Je länger sich die Beiden diese Nacht unterhielten desto fester wurde das Band zwischen den beiden. Anicus hatte endlich eine Zuhörerin gefunden und Katrin hatte endlich jemanden gefunden dem sie zuhören konnte. Katrin sang Anicus sogar ein kurzes gälisches Lied vor, der war sofort verzaubert davon. Anicus merkte gar nicht wie die Zeit verging.
Als Katrin aus dem Fenster schaute merkte sie das der Morgen schon graute. „Werter Anicus, ihr schafft es niemals bis Sonnenaufgang einen Unterschlupf gefunden zu haben, ich biete euch hier mit ein mit mir in meine Gruft zukommen und dort euch zum schlafen nieder zulegen.“ Das Angebot war sehr verlockend für ihn, er überlegte ob es nicht wirklich besser wäre, am Schluss stimmte er zu.


Katrin nahm eine Kerze aus einer Kommode und entriegelte dann die Tür zum Geheimgang, sie winkte zu Anicus das er ihr folgen solle. Dieser schritt vorsichtig hinter ihr her. Unten in der Kammer stand ein schwarzer Sarg mit eingeritzten Ornamenten, aus diesem holte Katrin ein Kissen und eine dicke Decke und legte sie für Anicus auf den Boden. „Ich hoffe das reicht euch, wenn nicht dann sagt bescheid.“ Anicus legte sich auf die Decke und das Kissen und grinste. „Es ist wunderbar weich und sehr bequem ich danke ihnen.“ Katrin blies die Kerze aus und legte sich auch nieder. „Falls was ist, ich werde den Deckel offen lassen.“ Der Schlaf überwältigte Katrin schneller als Anicus, so setzte er sich auf und betrachtete die schlafende Katrin noch einmal bevor auch er vom schlaf überwältigt wurde.


Am Anfang der nächsten Nacht saß Katrin auf ihrem Sarg und wartete darauf das Anicus erwacht, als er dann endlich erwachte lächelte sie ihn an und meinte: „Na, hast du gut geschlafen?“ Anicus grinste sie an und nickte, damit fing für beide eine wunderschöne Zeit an, sie jagten zusammen, Anicus erzählte Katrin unzählige Geschichten und Katrin sang Anicus fast jede Nacht etwas vor, so ging es über 300 Jahre.


Eines Nachts, Anicus erzählte wieder mal eine seiner vielen Geschichten wurden die beiden plötzlich von fremden Vampiren angegriffen, Anicus ließ einige mit der Gabe des Feuers verbrennen doch es waren zu viele. Katrin wurde in eine Ecke getrieben und dort mit Schwertern und Fackeln attackiert, Anicus versuchte zu ihr zu eilen wurde jedoch aufgehalten.



Einer der Unzähligen Vampire steckte nun Katrins Rock in brannte, das Feuer breitete sich über den ganzen Körper aus, Katrin litt Höllenqualen, Anicus wurde darauf so wütend das alle fremden Vampire Feuer fingen und verbrannten als er endlich zu Katrin kam war es zu spät, nur noch ihr Skelett war zu sehen und als er dieses berührte zerfiel es zu Staub. Anicus war über diesen Verlust so betrübt das er runter in die Kammer ging, die Türen verschloss und sich zum ewigen schlaf niederlegte.

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