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Vampir Geschichten

Kurzgeschichten über die Nachtwesen

Der Traum Realität oder Fantasie


(Mittel: 5573 Zeichen)
 Merry Online seid 12.01.2006
(1641 mal gelesen)

Lesemodus: Standart + Große Schrift + Kleine Schrift + Schwarz/Weiß + VC-Farben

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Was war passiert?
Ich kann mich nicht mehr erinnern nur an eine unbeschreibliche Extase...
Der nasse Stoff meiner Jeans klebt an meinen Beinen.
Habe ich etwa in mein Bett ...?!
Nein. Es ist die feuchte Wiese auf der ich liege.
Wiese? Wo bin ich???
Ich schlage die Augen auf und blicke in den nächtlichen Sternenhimmel.
Bin ich denn schon wieder schlafgewandelt?
Langsam richte ich mich auf und sehe mich in einer, mir völlig unbekannten Umgebung, um.
Ein kühler Wind streift um meinen vor Kälte zitternden Körper.
Mit unsicheren Schritten gehe ich zum Rand der Anhöhe auf der ich mich befinde.
Der Anblick ist atemberaubend: Klippen, Sand, das ins Schwarz getauchte, ruhige Wasser und das beruhigende Rauschen der Wellen.
Ich beginne an den monströsen, dunklen Steinen hinunter zu klettern.
Unten angelangt erkenne ich eine Fußspur und folge ihr zu einem großen Haus, mit
einer geräumigen Terrasse und einem kleinen Garten aus merkwürdigen in den Himmel ragenden Pflanzen. Kakteen vermute ich.
Da kein Licht im innern des Hauses brennt, beschließe ich mich im Garten um zu schauen.
Die ungewöhnlich hohe Gartentür ist aus schwerem, massiven Holz kunstvoll geschnitzt und in einem ebenso bemerkenswerten Zaun verankert.
Der Efeu ist schon etwas verwildert und rangt sich bereits am Pfosten des Zaunes entlang.
Ich betrete den säuberlich angelegten Garten und setze mich auf eine alte Holzbank,
die neben einem Dornbusch mit langen Blüten steht.
In der Ferne kann ich die Umrisse eines Brunnens erkennen, der unermüdlich
Wasser in die Höhe springen und dann zurück in das Becken plätschern lässt.
Ein angenehmes Gefühl von Müdigkeit macht sich in mir breit.

‚Gefällt er dir?’ fragt eine tiefe, leise Stimme.
Erschrocken springe ich auf: ‚Was? Wer ist da?’
‚Keine Sorge ich werde dir nichts tun. Gewiss nicht.’
‚Er...er ist schön.’, bringe ich heraus.
‚Weißt du für wen ich ihn angelegt habe?’, fragt wieder jene Gestallt die sich am anderen Ende des Gartens aus dem Dunkel löst und auf mich mit raschen Schritten zukommt.
‚Nein.’ – ich versuche der Person auszuweichen – ‚Woher soll ich das wissen?’
‚Weil ich diesen Garten für dich angelegt habe.’
Plötzlich entflammen rote Kerzen auf einem Tisch, den ich bis jetzt noch nicht sehen konnte und dann stehen wir uns schließlich gegenüber.
Er und ich.
Der Mann ist etwa 1,75 m groß, schlank, er hat tiefblaue, unergründliche Augen, pechschwarzes kurzes Haar und ein äußerst charmantes Lächeln, bei dem mir beinahe die Knie weich werden.
Unerwartet umarmt er mich romantisch und drückt mich so fest an sich, sodass ich mich nicht mehr befreien kann.
‚Sein Körper ist so warm und weich ... er hält mich fest in seinen starken Ar...
Oh Gott! Nein! Nicht schwach werden!!’, denke ich verzweifelt.
‚Du gehörst mir allein...’, flüstert er in mein Ohr. Ich fühle seinen Atem.
‚Weißt du noch letzte Nacht, Vanessa?’


Dann dämmert es mir. Dieser seltsame Traum mir einem Mann der ein Vampir war und mich zu seiner ..- Oh Gott!!!
Das war doch unmöglich! Und doch ist es die Realität!
‚Weißt du auch noch wie wir uns geküsst haben? Es war ein ganz spezieller Kuss nur für dich, meine Liebe!’
‚Nein ich will nicht!’ will ich schreien, aber da kommt nur ein krächzen aus meinem Hals.
‚Entspann dich...’, höre ich ihn sagen und spürte zugleich ein kurzen Schmerz an meinem Hals...
Erst wird mir kalt dann heiß. Meine Sinne schwinden, alles dreht sich...
Ein Gefühl der Lust, wie letzte Nacht nur noch stärker durchdringt mich, schließlich wird alles um mich herum schwarz. Ich glaube ich sehe viele kleine Sternchen vor mir explodieren, dann vollkommene Stille...
Als ich aufwache liege ich in seinen Armen. Verwundert schaute ich ihn an was ist das für ein süßer, verführerischer Geschmack?
Übelkeit steigt in mir auf, als ich bemerke was ich wohl im Mund haben muss.
‚Nun bis du meine Gefährtin. Wie fühlst du dich?’, fragte er sanft.
Ich bin so entsetzt über die vergangenen paar Stunden, sodass ich schweige.
Nein, nein, nein hämmert es in meinem Kopf.
Das ist alles so unrealistisch! Nein, nein,.... NEIN!!!

‚Vanessa, Vanessa! Wach endlich auf!’
Langsam öffnen sich meine Augen.
In meinem Blickfeld erkenne ich das besorgte Gesicht meiner Mutter die sich auf mein Bett gesetzt hat.
‚Was ist denn bloß los mit dir? Warum hast du denn so geschrieen?’
‚Ach nichts nur so ein dummer Albtraum.’ antwortete ich verschlafen.
Erleichtert setze ich mich auf als meine Mutter mein Zimmer verließ.

‚Nur ein Traum, das ist auch alles.’, sagte ich leise zu mir selbst.
Der lange dunkelblaue Vorhang bauscht sich auf und ich beschließe das Fenster zu schließen, doch dann bemerke ich etwas:
Etwas das hinter dem Vorhang steht. Ich mache sofort halt.
Die Gestallt, die hinter dem Vorhang heraustritt, kommt mir sehr bekannt vor...
‚Hallo Kleines. Ich bin gekommen um dich zu holen.’ ...


geschrieben von Merry

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