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Vampir Geschichten

Kurzgeschichten über die Nachtwesen

Ich schrie


(Kurz: 4107 Zeichen)
 Lamia Mulier Online seid 21.10.2015
(2010 mal gelesen)

Lesemodus: Standart + Große Schrift + Kleine Schrift + Schwarz/Weiß + VC-Farben

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Ich schrie vor Schmerzen, die so stark waren, dass ich Höllenqualen litt.
Als ich die Augen aufriss sah ich nur einen mir unbekannten Mann, der mich
fasziniert betrachtete. Es fühlte sich an, als würde ein Feuer in mir
brennen, das niemals ausgeht. Doch der Mann, dessen leuchtend rote Augen
mich anstarrten, redete beruhigend auf mich ein: "Sei stark! Die Schmerzen
vergehen nach einer Weile und dann wirst du dich unbesiegbar fühlen. Du
musst nur durchhalten! Bitte!" In meinem Kopf rasten meine Gedanken nur so
um lauter Fragen, auf die ich keine Antwort hatte. Warum tat mir dieser
Unbekannte so etwas an? Und warum begeisterte es ihn? Ein neuer Schmerz
durchzuckte mich und ich schrie nochmals laut auf, doch plötzlich sah ich
ein grelles weißes Licht. Ich kniff die Augen zu und konnte mich gerade
noch fragen, ob ich jetzt sterbe, bevor alles Gefühl erstarb und ich nur
Leere in mir spürte. Da schlug ich meine Augen auf und sah wieder diesen
Mann, der mich immer noch so fasziniert angaffte. Und da kehrten meine
Erinnerungen zurück.


Ich war in der Nacht in den Wald gestürmt, gestolpert und hatte mir den
Knöchel verstaucht. Der Mann fand mich und brachte mich zu einer Höhle, in
der ein notdürftiges Lager errichtet worden war. Er sagte zu mir: "Ich
hatte nicht erwartet, dass sich jemand hierher verirrt." Doch er lächelte
dabei und versorgte meinen Knöchel. Dabei hatte ich genügend Zeit ihn zu
betrachten. Er hatte blonde Haare, war schlank und gutaussehend, wie ich
fand. Einzig seine stechenden roten Augen irritierten mich. Ich hatte
Vertrauen in ihn, obwohl ich diesem Mann noch nie zuvor begegnet war. Als
er fertig war stellte er sich vor: "Entschuldige, ich heiße Jan. Das hier
ist nicht mein Zuhause ich wohne in der Stadt. Und wer bist du?" "Ich
heiße Felicitas", stellte ich mich schüchtern vor. Jan schaute mich
prüfend an und plötzlich, ohne Vorwarnung, zog er mich zu ihm heran. Weil
ich so erschrocken war, konnte ich mich nicht rühren. Blitzschnell biss er
mich in den Hals und mir wurde schwarz vor Augen.


Da erkannte ich Jan und als er sah, dass ich mich erinnerte, wandte er
sich ab. "Versuch dich zu bewegen, aber lass dir Zeit!", rief er mir im
Weggehen zu. Da blickte ich mich um, und stellte fest, dass ich auf einem
bequemen Bett lag, in einem fensterlosen Raum. Vorsichtig setzte ich mich
auf und war sogleich überrascht, wie gut ich mich fühlte. Nichts tat mehr
weh, weswegen ich behutsam aufstand. Jan hatte Recht behalten: Ich fühlte
mich unbesiegbar. Als ob ich neu geboren worden wäre, jedoch viel stärker
und robuster. Also schaute ich mir den Raum noch einmal genauer an, sah
jedoch nur diesen kahlen fensterlosen Raum, in dessen Mitte mein Bett
stand. Rechts von mir war eine Tür und so schritt ich eilig auf sie zu.
Draußen war es noch dunkel und ich betrat einen wunderschönen Garten mit
vielen verschiedenen Pflanzen und Blumen in den unterschiedlichsten
Farben. Jan kam auf mich zu und erklärte mir was er war und zu was er mich
gemacht hatte: Einem Vampir.


"Aber warum?", fragte ich ihn, "du kanntest mich doch gar nicht!" "Als ich
dich im Wald fand, war mir klar, dass du zu viele Fragen stellen würdest
und verheimlichen konnte ich es dir schon gar nicht. Außerdem habe ich
mich sofort in dich verliebt. Es war das erste Mal, dass ich jemanden
verwandelt habe, deswegen habe ich dich auch so angestarrt." Er schaute
mich liebevoll an und da verzieh ich ihm die Schmerzen, denn ich gab ihm
Recht. Ich hätte ihn mit Fragen durchlöchert und nicht aufgehört, bis ich
alles gewusst hätte. Ich schlang meine Arme um seinen Hals und küsste ihn.

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