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Vampir Geschichten

Kurzgeschichten über die Nachtwesen

Mondschein


(Mittel: 17436 Zeichen)
 Akascha Online seid 10.07.2015
(2012 mal gelesen)

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Wo fange ich am Besten an? Eine Geschichte zu erzählen, viel mir bisher immer leicht, nur jetzt alles Wiederzugeben, ist doch irgendwie komisch. Dabei spielt Zeit für mich keine beutende Rolle. Hat es noch nie. Nun ja, als erstes vielleicht etwas über mich. Mein Name ist Arjana Salviadi und ich bin ein Vampir ganze 256 Jahre alt. Ich gehöre einer der größten Dynastien einer Vampirfamilie an. Wenn man meinen Vater fragen würde – Die größte. Aber ich denke nicht weiter darüber nach und lebe einfach. Ja gut, ganz anatomisch betrachtet lebe ich nicht. Kein Herzschlag, kein Puls und einen kalten Körper. Ich bin ein geborener Vampir und somit reinen Blutes. Es gibt nicht mehr viele von uns, also geborene Vampire. Viele unserer Art wurden vernichtet oder wählten den Freitod. Aber genug von der Geschichte dazu.

Es passierte alles im letzten Sommer. Wir befinden uns in Rom. Der schönen Hauptstadt Italiens. Ich liebe es hier. Die vielen Kapellen und Kirchen, die Kultur und die Lebensqualität der Menschen. Unser Anwesen ist etwas Abseits gelegen. Es gleicht bald einer Festung. Mit der neusten Technik ausgestattet. Kameraüberwacht, Infrarotschranken, Hundestaffeln und Security. Oft war es für mich, wie ein goldener Käfig, der sich den Umständen der Zeit angepasst hat. Aber das ist jetzt vorbei und ich möchte auch nicht mehr daran zurück denken. Ich habe genug Tränen vergossen und möchte nur noch das liebliche Lächeln auf meinen Lippen sehen.

In einer schönen lauen Sommernacht, saßen mein Vater, mein Bruder und ich zusammen auf der großen Terrasse. Plötzlich kam ein junger Kerl angerannt. Er sah aus, als hätte er einen Geist gesehen und sah uns mit weit aufgerissenen Augen an. „Mein Herr, Sie sind hier. Sie sind hier in der Stadt. Es war grausam und ich …“ Mein Vater erhob sich von seinem bequem gepolsterten Sessel und deutet an, dass der Kerl schweigen soll. Dann erst sprach er mit angenehm klingender dunkler Stimme „Jetzt beruhige dich erst mal Louis. Wer ist wo? Und was ist passiert?“ Ein leichtes Lächeln huschte über seine vollen Lippen. Der Mann sah kurz zu Boden und dann demütig wieder auf, zu dem großgewachsenen Mann. „Mein Herr, die Horde ist in der Stadt. Sie haben eine komplette Gruppe ausgelöscht. Sie hatten Lampen, wie das Tageslicht hell und Silberpfeile und Kugeln. Es hat niemand überlebt.“ Sein Blick glitt wieder zu Boden und er sank auf die Knie. Das Lächeln auf dem Gesicht meines Vaters verschwand und seine stahlblauen Augen begannen zu funkeln. „Sie sind also hier. Ich habe es befürchtet“, seine Stimme klang traurig. Ich war sofort in Aufruhr. Die Horde, mein Gott. Die besten Vampirjäger die es gibt. Hier in Rom. Mein Bruder erhob sich prompt und ging zusammen mit meinem Vater zurück ins Haus. „Arjana, du bleibst hier im Haus. Ich will dich nicht auf den Straßen sehen, hast du mich verstanden?“, hörte ich die sehr ernste Stimme in meinen Ohren. Ich nickte ihm zu und seufzte leicht. Immer wenn beide Herren im Haus verschwanden, unter solchen Umständen bedeutete es nie etwas Gutes.

Die nächsten Tage waren sehr ereignisreich. Es starben viele Freunde, aber auch einige Mitglieder der Horde. Die Kämpfe auf den Straßen waren erbittert und nicht nur wir nutzten die neue Technik dieses Jahrhunderts. Die Vampirjäger waren bestens ausgestattet. Sie verfügten über Kugeln mit flüssigem Silber, Pfeilspitzen getränkt in einer chemischen Mixtur aus Quecksilber und reinem Silber, Holzpflöcke die mechanisch abgefeuert werden konnten in atemberaubender Geschwindigkeit und diese Lampen, die das UV-Licht der Sonne widerspiegelten – alles totbringende Waffen gegen unsere Rasse. Meine Stimmung wurde zusehends trübseliger. Ich wollte einfach nicht mehr im Haus sitzen, während draußen die Kämpfe tobten. Ich lief, wie ein wildes Tier auf und ab in dem großen Salon. Den Blick immer wieder auf die Lichter der Stadt geheftet. Dann knallte die Tür auf und ich drehte mich blitzartig um. Mein Vater kam herein. Blutverschmiert, schwer verletzt. Fassungslos starrte ich ihn an „Vater“. Sofort setzte ich mich in Bewegung und stand unmittelbar neben ihm. Stützte ihn beim Gehen und half ihm Platz in einem der Sessel zu nehmen. „Was ist passiert? Wo ist Balian?“ Trauer und Verzweiflung lagen in seinem Blick. „Er starb den reellen Tod“. Mit diesen Worten verkrampfte sich meine Hand und ballte sich zusammen.

Tränen liefen mir über die Wange und tropften langsam auf den Boden. Viele kleine Blutstropfen, die sich wohl ihren Weg bahnten zu einem Rinnsal. „Nein, das kann nicht sein. Er ist doch mein Bruder. Er kann nicht einfach gegangen sein“. Meine Stimme drohte sich zu überschlagen. Ich zitterte am ganzen Körper. Es ist alles so unreal. Dann spürte ich die Hand meines Vaters auf meiner und seine Augen sahen mich müde und geschafft an. Was er jetzt dachte oder fühlte konnte ich nur erahnen. Er musste mir angesehen haben, was ich für eine tiefe Wut und Zorn empfand. Unruhig stand ich auf und sah immer wieder aus dem Fenster. „Ich weiß, ich kann dich nicht weiter zurückhalten. Du willst selber Kämpfen und sicher auch Rache nehmen. Ich will dich nicht auch verlieren Arjana. Aber geh.“ Wie versteinert blieb ich stehen und sah ihn an. Der Große Fürst der Dynastie, Marius Salviadi, weit über 800 Jahre bereits auf dieser Erde, geknickt, fast geschlagen. Doch sein Blick mit diesen durchdringenden Augen zeigte den Widerstand, der sich in ihm aufgebaut hat. Ein kurzes Nicken gab ich ihm und ein Lächeln „ich passe auf“, so wollte ich schon hinaus da sprach er noch „du kannst deine ganze Kraft einsetzen, aber pass auf die List der Menschen auf“.

Mit einem Sprung aus der Terrassentür gelangte ich hinaus in die Nacht. Durch das mächtige Blut meiner Familie dauerte es nur Minuten, bis ich in der Stadt war. Auf dem großen Platz direkt am Plaza blieb ich stehen und schaute mich um. Schreie und Wehklagen lagen in der Luft. Kein menschliches Ohr hätte sie wahrnehmen können. Ich dafür umso mehr. Ein Schauer lief mir über den Rücken und erneut stiegen Tränen in mir auf. Wer einmal solche Verzweiflung und Angst gehört hat vergisst es nie wieder. Vom Schatten geschützt huschte ich durch die Gassen. Dann sah ich ihn. Einen Jäger. Er hat einen Vampir in die Ecke gedrängt und bereits übel zugerichtet. Der Ärmste blutete wo es nur ging, war blasser noch als es in seiner Natur liegt. Der Jäger stand lachend vor ihm und zog einen silbernen Dolch. Mein Zeichen. Ich schnellte aus dem Geschützten hervor und riss den Kerl zu Boden. Der Überraschungseffekt war auf meiner Seite und er lag kurz etwas orientierungslos da. „Schnell verschwinde hier“, rief ich dem Anderen zu. Helfen konnte er mir in seinem Zustand sowieso nicht.

Er verbeugte sich kurz „Mylady, ich danke euch“ und verschwand in der Nacht. In dem einen Augenblick der Unachtsamkeit spürte ich dann einen stechenden Schmerz. Der Jäger konnte sich aufsetzen und stieß mir seinen Dolch in das Bein. Ich schrie leicht auf und drehte mich um meine eigene Achse. Mit der rechten Hand konnte ich ihn an der Schulter packen, zur Seite reißen. Erstaunt sah er mich an und lächelte dann. „du must eine Salviadi sein. Diese Kraft haben nur Vampire reinen Blutes.“ So kam er wieder auf mich zu und nahm eine Stellung zum Kampf ein. „Endlich treffe ich mal einen würdigen Gegner oder vielmehr eine Gegnerin“. Seine Stimme klang hell und irgendwie sehr unangenehm in meinen Ohren. „Ich werde euch töten, ihr seid Schuld, dass mein Bruder Tod ist. Wer von euch aus der Horde ist mir gleich.“, warf ich dem Kerl entgegen. Dann stellte ich mich ihm gegenüber und war bereit bis auf das Äußerste zu kämpfen.

Es ging alles sehr schnell. Er kam auf mich zu, ich wich aus. Es kam zu einem Gerangel. Immer wieder spürte ich die Schmerzen, als der Dolch meine Haut durchtrennte. Dann kam der entscheidende Fehler von ihm. Er sprang auf mich zu und riss mich zu Boden, aber mit zu viel Elan, so dass ich im Flug die Hand an seinen Kopf legen konnte. Blitzartig legten sich meine Lippen auf die Haut und ich biss zu. Der Jäger schrie auf und versuchte mich jetzt mit aller Kraft von sich zu drücken. Keine Chance. Ich nahm ihm sein Blut und spürte wie er langsam immer schwächer wurde und den Widerstand fast gänzlich aufgab. Wir sanken zu Boden. Ich über ihn gebeugt, von weitem konnte man uns für ein liebendes Pärchen halten. Dann ließ ich von ihm ab und leckte mir über die Lippen. Triumphierend stand ich da. Er sah mich mit seinen dunklen Augen an „ich verfluche euch alle“, kam es mehr als zögerlich und mit gebrochener Stimme. Ein böses Lächeln zog sich auf meine Lippen, doch dann kamen Worte die mich erschauern ließen. „Ich habe es genossen ihn leiden zu lassen, diesen Dreckskerl“ Schock. Er hat meinen Bruder getötet? „Du hast meinen Bruder getötet, Balian?“ Meine Stimme klang fremd in meinen Ohren.

„Iain“ kam ein Schrei von hinten. Ein weiterer Jäger. Ich war zu schwach für einen Kampf und musste mich zurück ziehen. So setzte ich zum Sprung an und war auf dem Dach des alten Hauses. Unter und neben mir schlugen Kugeln ein. Nur konnte oder wollte ich nicht weiter. Ich musste wissen ob dieser Iain überleben würde. In den Schatten geduckt lag ich also auf dem Dach und sah hinunter. Der zweite Jäger hatte Iain erreicht und kniete bei ihm. „Iain, mein Gott was ist passiert? Wer?“. Er rührte sich kaum noch und seine Stimme war nur noch ein Röcheln „Tavis, Salviadi, es war eine Salviadi. Ich konnte..“, ein Husten und Blut strömte aus seinem Mund, „.. ich wollte sie, aber..“. Stille. Er war also tot.

Eine Genugtuung für mich, aber wieso konnte ich den Blick nicht abwenden? Tavis? Ein seltener Name und ich ertappte mich dabei, dass ich anfing den Kerl zu mustern. Großgewachsen, so um die 1,90 m, Mitte bis Ende 20, kurze dunkle Haare, trainiert. Wieso fiel mir das auf? Meine Güte ich hatte gerade getötet, wurde fast selbst vernichtet und betrachtete den Typ, wie ein junges Mädchen ihren Traummann. Langsam stand ich auf und spürte den stechenden Schmerz im ganzen Körper. Das Silber vom Dolch muss mich stärker geschwächt haben als gedacht. Etwas unbeholfen ging ich über das Dach und sprang in einen kleinen Garten. Ein furchtbares Schwindelgefühl überfiel mich und ich geriet ins Straucheln. Schließlich fiel ich und der Aufprall war hart auf dem Boden. Innerlich fluchte ich mehr denn je und schloss mit meiner Existenz ab. Tavis musste es gehört haben. Meine Eisblauen schauten in den Himmel und der Vollmond ließ sein Licht auf die Erde fallen. Sollte das, das Letzte sein was ich sehe, so ist es ein wunderschönes Bild. Ein Schatten legte sich über mich und ich schloss die Augen. Jetzt war das Ende besiegelt.

Ich spürte einen Luftzug und eine warme Hand auf meiner Stirn. Dann eine leise Stimme „Ist alles in Ordnung mit ihnen?“ Was? Keinen Schmerz und kein Lachen des Jägers? Ich öffnete die Augen wieder und sah in wunderschöne grüne Augen, die mich besorgt ansahen. Hätte ich ein schlagendes Herz würde es aussetzen bei diesem Anblick. „Bitte sagt mir habt ihr euch verletzt?“ Es war der Jäger, es war Tavis vor mir. Erkannte er einen Vampir nicht, wenn er vor ihm lag? Wieso nutzte er nicht die Chance mich zu vernichten? „Ich… mir geht es gut“, stammelte ich nur kurz und versuchte mich aufzurichten. Er reichte mir seine Hand und half mir. Sichtlich verwirrt sah ich ihn an. „Danke, aber wieso helft ihr mir?“ War ich vielleicht schon tot und jetzt in einer Art Traum? „Meine Name ist Tavis, habt bitte keine Angst ich werde euch nichts tun.“ Bitte was? „Ich verstehe nicht ganz… was wollt ihr von mir?“ Fragend sah er mich an und legte beschützend einen Arm um meine Schultern. „Ihr seid sehr kalt, ich hoffe nicht, dass ihr krank seid“ Ich konnte es nicht glauben, er erkannte mich nicht.

Zaghaft antworte ich „Ich bin immer so kühl und mein Name ist Arjana“, mehr sagte ich nicht. Diese Begegnung war mehr als alles was ich erwartet hatte. Schicksal? Vielleicht. Fügung? Eventuell. Er brachte mich nach Hause und stockte dann doch, wo er das Anwesen mit all den Wachen sah „hier wohnt ihr?“ Ich nickte nur und wusste nicht was ich sagen sollte. Das Tor öffnete sich und wir gingen zusammen hinein. Nur sehr wenig Menschen war es bisher vergönnt hier ein zu treten. Mein Vater kam in de Salon und sah mich an. „Arjana, du bist zurück“, dann blickte er neben mich und erstarrte fast. Ein Mensch, hier in de heiligen Hallen. „Wer ist das?“ Der Schmerz in meinen Adern überkam mich wieder und wollte gerade antworten, da hörte ich bereits seine Stimme. Sie klang klar und bestimmt „Mein Name ist Tavis Avalos. Ich fand wohl Eure Tochter verletzt in der Stadt und habe sie hierher gebracht.“ Er schien angespannt und das Gleiche galt auch für meinen Vater. Dieser kam auf uns zu und nahm mich bei der Hand. Dabei funkelte sein Ring im Licht des Feuers des Kamins und ich sah aus dem Augenwinkel, wie sich die Miene von Tavis veränderte.

Er wich zurück. Der Siegelring der Familie, er musste ihn erkannt haben und schien sich in diese Moment erst bewusst zu werden wo er hier war. „Salviadi, ihr seid Marius Salviadi,“ er wich immer weiter zurück und dann legte sich der Blick seiner grünen Seelenspiegel auf mich. Er hatte mich also nicht als das erkannt was ich war. Einen Vampir. Ein süffisantes Lächeln legte sich auf die Lippen meines Vaters und er nicke ihm zu „genau der bin ich. Ich sollte euch wohl danken für die Freundlichkeit, meine Tochter nach Hause zu bringen.“ Das klang nach einem großen *aber*. Dieses folgte auch sogleich, als er weiter sprach „nur seid ihr ein Jäger und Mitglied *der Horde*. So muss ich meinen Dank zurückziehen. Ihr habt in den letzten Nächten, viele meiner Freunde getötet oder sehr schwer verletzt.“ Tavis Blick war leer und zeigte keine weiteren Emotionen. Er schloss wohl gerade mit seinem Leben ab. Ich sah ihn an und wie er da stand, so stolz und sich seiner Situation wohl jetzt voll bewusst, faszinierte er mich mehr denn je. Wohl unbewusst trat ich neben meinen Vater der langsam aber stätig auf den Jäger zuging. „ich denke ihr seid euch eurer Lage bewusst und trotzdem rechne ich euch eure Sorge für meine Tochter hoch an und gewähre einen schnellen Tod“. Tod? Nein ich wollte nicht, dass er stirbt. Tavis stand nur bewegungslos da und nahm sein Schicksal einfach an.

Mit gezogenem Dolch, ging mein Vater auf ihn zu und setzte zum Stoß direkt in sein Herz an. „Nein, nicht“, brach es aus mir hervor. Fast zeitgleich stellte ich mich schützend vor ihn. Der Dolch ging hernieder und traf mich in der Schulter. Ich brach zusammen und hörte einen Aufschrei. Die Stimme meines Vaters erhellte den Raum und er ließ den Dolch fallen. Er kniete sich sofort neben mich und auch Tavis tat es ihm gleich. „Arjana, meine kleine Prinzessin. Was hast du nur getan?“ Ich öffnete meine Augen und sah zuerst meinen Vater, dicht daneben Tavis. Mit leicht zittriger Stimme sprach ich dann „ich will nicht das er stirbt bitte Vater. Verschone ihn“. Er sah mich sehr besorgt an und wollte wohl noch was sagen, da spürte ich eine Flüssigkeit auf meinen Lippen. Dieser süßliche Geschmack, es konnte nur Blut sein, aber das eines Menschen. Gierig nahm ich es in mich auf. Immer mehr und mehr, bis ich mich endlich davon los reißen konnte.

Ich richtete mich keuchend auf und blicke neben mich. Da lag er. Bleich, kalt, seine Atmung nur noch ein Röcheln – Tavis. Er hatte sich geopfert für mich. Flehend sah ich zu meinem Vater, der mich in den Arm nahm. Alle waren mit der Hilflosigkeit der Situation überfordert. Einzig Tavis lächelte leicht „Wieso hast du es getan?“ kamen meine Worte leise an ihn gewannt. „Deine Augen, ich habe mich in deine Augen verliebt, als ich dich in dem Garten fand und dich ansah. “Ich schluckte und wusste nicht was ich sagen sollte. „Ich werde es tun Ari, wenn du es wünscht“. Die Worte kamen von meinem Vater und ich wendete den Blick zu ihm. Verstand erst nicht, aber sah dann wie er nach dem Dolch griff und sich sein Handgelenk aufschnitt. „Du willst ihn verwandeln? Aber das hast du noch nie getan.“ Ich muss sehr verzweifelt geklungen haben und er nahm mich gar nicht wirklich war. So nahm er den Kopf von Tavis und hob ihn etwas an „du liebst meine Tochter, dass sah ich in deinen Augen. Ich gebe dir mein Blut und nehme dich in die Familie auf. Willst du das?“ Sprachlos stand ich nur da und beobachtete die Situation. Tavis hob leicht den Arm und zeigte auf mich „Ich will bei ihr sein“, kam es ohne Stimme und er drohte das Bewusstsein zu verlieren. Schnell reagierte mein Vater und drückte ihm seinen Arme an seine Lippen. Der Mondschein drang durch das Fenster.

Seit diesem Zeitpunkt ist Tavis mein Gefährte. Er begleitet mich wohin ich auch gehe und unsere Liebe zueinander ist grenzenlos. Das Mondlicht hat uns zusammen gebracht und seit dem Teilen wir uns die Nächte für die Ewigkeit.

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